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Various Artists - Keep On Chooglin' - Vol. 25/Dirty, Dirty

Cover von Keep On Chooglin' - Vol. 25/Dirty, Dirty
Various Artists
Keep On Chooglin' - Vol. 25/Dirty, Dirty

Label Homo Swampus
Erstveröffentlichung 12.06.2020
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 7,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Schrob ich doch letztens noch, KOC #25 wäre auch schon fertig. Da hatte ich mich aber getäuscht. Noch nie habe ich so viele Tracks der ersten Version ausgetauscht, verschoben, am Flow rumgedengelt usw. bis ich zufrieden war. Mittlerweile sehe ich die Keep On Chooglin Serie wie damals bei Spoonful als Basis für einen Clubabend, wie zB die monatliche Whiskey Preachin' Nacht in Brighton oder Country Funk Fridays in Glasgow. Ich würde mir noch ne CD mit Gassenhauern wie La Grange, Ramblin' Man oder Sweet Home Alabama dazu brennen, falls man sie braucht, aber sonst wäre man mit den 25 KOC CDs ganz gut gerüstet.
Die beiden Opener von #25 würde ich zum Warm-Up oder als Rausschmeißer spielen, sind sie doch ziemliche Kriecher: zum ersten die extrem entschleunigte Version des Coasters Hits Down In Mexico, hier gemeuchelt von Terry Melcher (Manson Alumni und Sohn von Doris Day), sowie das repetitiv-dunkle Voodoo Blues von Hoyt Axton. Dann folgt eine Strecke mit sagen wir mal midtempo Swamp-Blues-Country-Rock Hybri-den: Clarence Gatemouth Brown, Kate Taylor (vom erstklassigen Sister Kate Album, James Schwester), Jack Grelle, Jonathan Palmer. Jerry Reed und Rex Allen Jr.
Mit Bill Wilson und Lee Michael folgen zwei 70er Haudegen, Bishop Black covert JJ Grey's Mississippi und Little Richard besingt sich selbst (Southern Child, demnächst auch von Blackberry Smoke). Es folgen -bei KOC eher unterrepräsentiert- drei Frauenstimmen: Linda Ronstadt (Tumbling Dice), Delaney & Bonnie und Nicolette Larson. Canned Heat liefern mit Boogie Music einen echten Ohrwurm, bevor Crazy Horse und Stephen Stills's Manassas fett die Slidegitarre singen lassen. Drei schön groove-rockende Southern Rocker von Alligator Jackson, Beau Weevils (Charlie Daniels) und Doc Holliday bringen uns zum Ende. Nicht ganz. Den übergenialen Schlußpunkt setzt die mir bis dato unbekannte Studioversion von Lover Of The Bayou von The Byrds, sonst nur live auf Untitled zu finden. Boah, Clarence White an den Saiten. 5 Minuten Gänsehaut.
Viel dran rum geschraubt. Hat sich gelohnt.

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