16 Horsepower: Secret South - Hilfe
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16 Horsepower - Secret South

Cover von Secret South
16 Horsepower
Secret South

Label Glitterhouse Records
Erstveröffentlichung 01.01.2000
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 8,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Es ist ein unheimliches Szenario, das 16 Horsepower entwerfen. Während die Menschheit ins neue Millennium jagt, scheint es, als galoppierten 16 Horsepower mit voller Fahrt in die entgegengesetzte Richtung. Ihre Musik ist dunkel, magisch, geheimnisvoll. Und im ureigensten Wortsinn "altmodisch". Ihre Instrumentierung ist genauso ausgefallen wie traditionsbewußt. Mit Bandoneon, Banjo und Hurdy-Gurdy beschwören sie eine amerikanische Musikgeschichte, die von heutiger Hochglanzkultur nicht weiter entfernt sein könnte. Anthology of American Folk Music revisited.

Ihr "gothic country" bewegt sich ganz nahe an der Seele amerikanischen Folks. An der Schnittstelle zwischen Realität und Vision, zwischen Wahnsinn und Erlösung. Dabei sind Bezugspunkte in der neueren Musikhistorie durchaus auszumachen. Hier finden sich die manischen Blues-Eskapaden des Gun Club zusammen mit Nick Caveþscher Poesie voll sinistrer Faszination. Bob Dylan und Leonard Cohen stecken die Bandbreite der Geschichtenerzähler 16 Horsepower ab - wütend und wahr, melancholisch und zynisch, dreckig und wuchtig.

Nach zwei Alben auf A&M nun bei uns, was nicht nur uns in blankes Entzücken versetzt hat.“ Heiliger Bimbam! Welch beeindruckendes Gerät sie uns da mit „Secret South“ beschert haben – all das, was 16 Horsepower seit Jahren zu vieler Gutmenschen Lieblingsband gemacht hat. Und mehr. Der Gesang: Entrückt-wahnsinnig wie immer, aber plötzlich sind da Nuancen, die da vorher nicht waren. Die allgegenwärtige Besessenheit durch Ausbrüche stolzer Klarheit ergänzen. Neu auch, dass die Arrangements nicht mehr auf das so typische durch Sümpfe reitende Skelett reduziert sind, sondern sich vielmals opulent erhebend öffnen, um dann wieder asketische Kargheit zu verströmen. Es strahlt und klappert und schmettert Hymnen, dass es eine Freude ist. Ihr bisher breitgefächertstes Werk, das in der Lage ist, Dein Leben zu verändern. Und Stadien zu rocken. 16 Horsepower greifen nach Herz und Verstand, um dir beides als bitteres Wahrheitsserum zu verkaufen. Und wie es sich für Wanderprediger gehört, macht ein Besuch bei ihnen süchtig. Süchtig nach 16 Horsepowerþs Wahrheit - durch Wahnsinn oder Erlösung.

„Auf faszinierend verquere Art dunkel und unheimlich ist die Welt des David Eugene Edwards und seiner Gang auch auf dem dritten Album. Mit ihren bevorzugt auf Uralt-Instrumenten gespielten Songs über Schuld und Sühne, die im Mikrokosmos des amerikanischen Süden spielen, haben sie sich spontan Kultstatus gesichert, und den verteidigen sie geschickt. Erneut gibt es drängend fiebrige (`Clogger´), im klagenden Tonfall gesungene (`Poor Mouth´) und fragil-akustische (`Wayfaring Stranger´) Lieder, die auf einzigartige Weise archaischen Blues mit Gun-Club-Errungenschaften verquirlen. Dabei entsteht ganz selbstverständlich ein völlig eigenes Profil, das auch halb abstrakte Country-Songs einschließt (`Praying Arm Lane´).“ (TIP Berlin)

„Das dritte Album ... ist durch mehrere Einflüsse zu einer echten Erneuerung von 16 Horsepower geworden. Erstens sind die Songs abwechslungsreicher, weil der Druck des alten Major-Verkaufslabels weg ist und Glitterhouse diese melancholische, mit altehrwürdigen Instrumenten eingespielte Musik versteht. Zweitens ist dadurch der Sound nicht so vollgestopft, lässt den Tönen ausreichend Räume, um zu wirken. Drittens besteht das Quartett nunmehr je zur Hälfte aus Amerikanern und Franzosen, was dem ehemals latent in amerikanischen Traditionen verwachsenem Klangbild eine sehr starke französiche Farbe verleiht. Der American Music Club trifft auf den Soundtrack von Asterix. Vorzüglich, und vor allem mit 100% Gefühl erarbeitet.“ (Westzeit)
"Short Stories von mystischer Dunkelheit...vom Wahnsinn geküßte Geschichten um Schuld, Sühne, Erlösung, Himmel und Hölle." (Intro)
„In ihrer Transparenz noch bedrohlicher als die Ausbrüche früherer Tage. Flammend und beunruhigend. Ein böser, ja fast satanischer Mix aus Country, Folk und Gospel mit Punk-Attitüde. (Die Stimme...) schraubt sich aus den tiefsten Abgründen der Seele bis in eine befreiend hohe Katharsis und entwickelt dabei eine unglaubliche hypnotische Kraft.“ (TAZ)
"Nick Cave in seiner finstersten Stunde. Songs wie existenzielle Wehklagen." (Spex)
„Vereinen den erlösungssüchtigen Psycho-Rock von Gun Club oder Birthday Party mit Swamp Music und altem amerikanischem Southern Folk. Dazu heult und kehlt Edwards, als wäre er nicht von dieser Welt.“ (Rolling Stone)
„Kreuzung, an der Nick Cave und die Violent Femmes sich treffen. Und: wenn es jemals eine Band aus Mitgliedern von U2 und Gun Club gegeben hätte, dann wäre das ihre Platte gewesen.“ (Musikexpress)

Review

We are proud as hell to be able to present you the third album by one of our all-time favourite bands – 16 Horsepower.

Please note that the album is also available on 180 gramm vinyl.

“This is one secret that begs to be shared.” (Q. ****)

“Influenced by folk’s more whacked out, gloomy, voodoo-visioned forebears, 16 Horsepower continue to narrate their haunting campfire-punk yarns without a modern-day care in the world. Instead, David Eugene and his melancholia-drenched posse of LA dreamers prefer the dark grandeur that only comes with mournful swathes of countryfied guitar, of heavy-hearted violins, pianos and accordions, of lonesome banjo-picking and Ennio Morricone tautness. Add a dash of Dylan-esque roots-philosophy and the result is a forlorn dustbowl saloon bar where Nick Cave woefully sinks bourbons with the Gun Club only moments after a loved one’s funeral parade.There’s scant evidence of the year 2000 within the desolate pleas of ‘Burning Bush’, the ghostly magnificence of ‘Praying Arm Lane’ or the superlative rendition of trad classic ‘Wayfaring Stranger’ but 16 Horsepower aren’t about such misleading concerns. For them, the objective was to make a fucking brilliant album where the mood is king, the delivery is queen and studied modern coolness is a jester that’s one misplaced quip away from being the lion’s breakfast. And, of course, they’ve succeeded. Sometimes, you just hav

e to accept that there’s, ahem, nothing as pure as folk.” (NME. 9/19)

“It´s rare these days to find an album that immediately reaches out from the speakers and hits your where it hurts. Combining their instrumental dexterity with inspired songwriting and a voice capable of bringing you to your knees, Secret South is a deeply affecting album.
Lead singer andguitarist David Eugene Edwards sings with the passion of a preacher man pleading for mercy in front of some other worldly force. Their twisted form of blues has never sounded so awesome. Absolutely essential hearing.” (Western Mail)

“…these 11 tracks are all darkly mysterious, thrillingly unsettling and so fiercely intense as to be almost frightening. There are somehow echoes of Hustonm´s `Wise Blood´ in the way this viscous, spooked mix of Southern blues and Appalachian folk and bluegrass is spread so vividly through lowering rock dynamics and when Edwards holler in anguish about stones crying out, tongues confessing and the earth awaiting (`Praying Arm Lane´), well, he makes Nick cave sound like Shirley Temple.” (Time Out London)

“There´s bleak and then there´s bleak. This is the latter, an emotionally disturbed, electrically charged scream of rock-infused country…. Vocals force their way through a twisted mix, aturn-of-the-century medicine show caught up in a backporch horror flick. Influences? Too frightening to imagine… Powerful and magnificient.” (Country Music International)

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