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25er Album. Der mittlerweile ziemlich kultige Jazz-Innovator aus Chicago mit einem weiteren auf Cut-up-Techniken basierenden Werk, zusammengestellt aus Live-Aufnahmen der letzten 10 Jahre, aus Los Angeles, London/Berlin/New York, Chicago und Brooklyn, die auf Doppel-LP/CD jeweils in Form einer EP präsentiert werden, im Studio moderat bis massiver bearbeitet, auch kompositorisch, strukturell, inklusive Loops, Overdubs von ihm selbst (Tasten, Drums/Percussion, Vibrafon, Gitarre), insgesamt über 88 Minuten. Der rote Faden, nicht überraschend, ist der Groove, freilich in immer wieder anderer Form, u.a. Hip Hop-beeinflusst, in Ausnahmefällen auch mal fehlend bzw. hyperkomplex. Auffällig zudem: Häufig spielt ein Vibrafon eine (teils sehr große) Rolle (2 Musiker, u.a. Joel Ross, plus Makaya selbst; bei 2 EPs, punktuell auch einer dritten dabei), zudem Synthie (allerorten, mehr oder weniger) und E-Gitarre (bei zwei der EPs, Jeff Parker von u.a. Tortoise), Bläser dagegen deutlich weniger, der Bass gerne offensiv/von einiger Bedeutung. Die EPs im Einzelnen, jeweils 4 bis 6 Stücke, verkürzt dargestellt: Hidden Out: Sehr individuelles Jazz-Feeling partiell, Grooves u.a. recht kantig, oder beinahe kontemplativ, oder ein grummelnder beständiger Fluss, ein paar 50s-, 60s, Avantgarde-Anleihen (teils gleichzeitig), neuartige/originelle Gitarren, mal dunkel, heavy und funky, mal im Wechsel repetitiv, quirlig/agil und spacy, jeweils kurz freigeistig, „Space-Post-Dub“, recht weich. Techno Logic: Mit Ben LaMar Gay (Vocals, Synth, Kornett). Pure Avantgarde/Freigeist, schnelle Grooves inkl. Afro-Feeling, improvisierende wortlose Vocals, 60s avanciert, luftige Früh-70er Fusion-Tasten, moidifiiziert funky mit New Orleans-Touch, rotierender Club-Groove. Und mit Tuba! The People´s Mixtape: Afro/Poly-Rhythmik, mehr Club-Grooves, fortgeschrittener 80s-Jazz, hoch inspiriertes Trompetenspiel, besonders entzückende dichte Vibraphon-Teppiche, sehr schön tanzend-jazzy (atmosphärisch plus Afro-Spuren plus starker Drive), besonders auffälliger Hip Hop-Groove. Pop Up Shop: Oft Fusion-orientiert in besonderem Gewand („Fusion under Groove, zeitgemäß“), sporadische Dub-Spritzer (mächtig repetitiv), 70s-angelehnter „Classic Groove“, becircende ständig wiederholte Melodien. Lohnend? Klar, tolle Stücke sind dabei, auf jeder der EPs, aber ein gewisses Faible für „Jazz in Groove“ sollte man schon haben, und für freigeistige/abgefahrene Ideen samt Überraschungen und Zuspitzungen offen sein. (detlev von duhn)
Herstellerinformationen
XL / Beggars UK Ltd.
17-19 Alma Road
SW18 1AA London
Vereinigtes Königreich
Verantwortlich
375 Media GmbH
Schlachthofstr. 36
21079 Hamburg
Deutschland
https://375media.com/
| CD 1:< |
| >1.1. YoYoYo Intro< |
| >1.2. Venice< |
| >1.3. Imafan< |
| >1.4. Los Gatos< |
| >1.5. Sweet Stuff< |
| >2.1. Battleships< |
| >2.2. Away< |
| >2.3. Dark Parks< |
| >2.4. Awaze< |
| >2.5. News Feed< |
| >2.6. Braddas< |
| >< |
| >CD 2:< |
| >3.1. Gnu Blue< |
| >3.2. Technology< |
| >3.3. Boom Bapped< |
| >3.4. Prime< |
| >3.5. Strikes Again< |
| >4.1. Choo Choo< |
| >4.2. The Beat Up< |
| >4.3. What a Life< |
| >4.4. Lake Shore Drive Five |

