Suche / Search

ON THE DEcKS
on the decks

 ON THE DEcKS 

Holly Golightly: Slowly But Surely - Hilfe
hilfe

Holly Golightly - Slowly But Surely

Cover von Slowly But Surely
Holly Golightly
Slowly But Surely

Label Damaged Goods
Erstveröffentlichung 01.10.2004
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 9,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Reichlich Vorschusslorbeeren mal wieder für das bereits 13. Album der ehemaligen Headcoatees-Sängerin (wo sind sie heute?), die sich frecherweise den Namen von Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“ ausgeliehen hat. Das ist ja eigentlich ein Sakrileg, aber sie darf sich das schon erlauben – singt sie sich doch wirklich sehr charmant durch ihr erfreulich buntes Programm zwischen Beat mit Farfisa-Orgel (weniger als früher), Country (hier der dominierende Flavour) und Soul. Da muss man auf die medial verwertbaren Connnections mit den coolen White Stripes schon gar nicht mehr hinweisen (sie sang bekanntlich auf „Elephant“ ein Duett mit Jack White), das Album trägt sich definitiv allein. Besonders schön sind die Torch Song-Country-Nummern zwischen K.D. Lang und Patsy Cline geraten (und das als Britin!), aber auch die soulig-jazzige Variante mit akustischem Bass und lässigem Fingerschnippen hat das gewisse Etwas. Dazu immer wieder Blues und Twang, Hollys Stimme ist durchgehen extrem cool, charismatisch und außerordentlich präsent. Für White Stripes-Fans kommt dieses Album wohl eher ungewöhnlich daher, wenn man aber Jacks Beteiligung am kürzlichen Loretta Lynn-Comeback bedenkt, schließt sich der Kreis dann vielleicht doch. Tolles Album mit ganz famosen und wunderbar eingängigen Songs und einer unwiderstehlichen Sängerin. (Joe Whirlypop)

noch mehr von Holly Golightly