Mono: Snowdrop - Hilfe
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Mono - Snowdrop

Cover von Snowdrop
Mono
Snowdrop

Label Pelagic
Erstveröffentlichung 12.06.2026
Format CD
Lieferzeit 2 – 3 Wochen
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

26er der japanischen Post Rocker, die eigentlich immer leicht wiedererkennbar waren (gelegentlich mit einem dezenten Hang zum „Kitsch in gut“) und einen Haufen toller Alben ablieferten. Steve Albini, ihr Stamm-Produzent, ist ja gestorben und somit nicht mehr dabei, dessen Freund Brad Wood übernahm. 8 Stücke, alle zwischen (nur) 5 und 8 Minuten. Die klingen wie folgt: Getragen und im für ihre Verhältnisse eher leichten Gewand beginnend (ohne Drums), zuckersüße bestechende Melodien, der gewohnte Übergang zu schwererer kraftvoller Gangart (und Gitarrenbetonung) kommt plötzlich, bleibt aber längere Zeit moderat, wobei die Melodik sich ändert, freilich genauso. In den letzten 2 Minuten bauen sich ihre Trademark-Gitarren-Crescendi/Wände auf, heftig verzerrt. Das Prinzip ist natürlich bekannt, von ihnen und Genre-Kollegen, dennoch immer wieder packend, zumal die für sie typische Melodienseligkeit absolut stimmt. Das folgende großartige „Winter Daphne“ knallt von Anfang an, unter Einsatz ihrer typischen repetitiven Motive, zwischendurch fahren sie Druck, Lautstärke und Intensität ganz runter, agieren geradezu filigran und lyrisch, um erhaben und fast schon majestätisch zu enden. Woanders starten sie relativ vollmundig (apropos: der Streichereinsatz vom 10-köpfgen Orchester klingt auf diesem Werk nicht so offensiv wie anderswo, fehlt zum Teil auch, Bläser werden nur sehr punktuell eingesetzt, ab und zu ein komplett nahtlos integrierter Chor), um sich in einem allmählichen Auf-und-Ab zu steigern, ziemlich monumental bisweilen, umhüllend. In dieser Art arbeiten sie fast immer, stets melodisch (partiell wunderbar), hier abrupt die Atmosphäre und den Sound verändernd, dort eher nach und nach, zum Beispiel auch im regelmäßigen nicht ganz so kontrastreichen Hin und Her. Wobei es mir (ohne es noch einmal zu überprüfen) so vorkommt, dass die früher gewohnte Hegemonie der Gitarren tendenziell zurückgekehrt ist. Obwohl in den meisten Stücken ein Piano gelegentlich deutliche Akzente setzt (kurzzeitig freilich). Eines der Stücke wirkt etwas dunkler (um von einer hell gleißenden Gitarre konterkariert zu werden), ein weiteres noch mehr, melancholisch durch und durch, gar Piano- und Streicher-dominiert (Drama-Touch), ein drittes präsentiert zeitweise ganz schön aggressive Gitarreneffekte, ein viertes pendelt zwischen bombastisch-elegisch und ganz sanft. Insgesamt, finde ich, klingen sie trotz der Trauer um ihren Freund Albini irgendwie „positiver“ als auf manch anderem Album. Empfehlung, ganz klar! (detlev von duhn)


Angaben zur Produktsicherheit

Herstellerinformationen
375 Media GmbH
Schlachthofstr. 36a
21079 Hamburg
Germany

info@375media.com

Tracklisting
1. SNOWDROP<
>2. WINTER DAPHNE<
>3. GERBERA<
>4. STATICE<
>5. HEDERA<
>6. SHION<
>7. BELLS OF IRELAND<
>8. FAREWELL TO SPRING
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