John Lennon: Plastic Ono Band (The Ultimate Collection, lim.Deluxe ed. ) - Hilfe
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John Lennon - Plastic Ono Band (The Ultimate Collection, lim.Deluxe ed. )

Cover von Plastic Ono Band (The Ultimate Collection, lim.Deluxe ed. )
John Lennon
Plastic Ono Band (The Ultimate Collection, lim.Deluxe ed. )

Label Universal
Erstveröffentlichung 23.04.2021
Format 2-CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 21,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

2-CD mit 20-seitigem booklet (lyrics, rare photos, und linernotes), triplesleeve im Schuber und Miniposter (War Is Over)enthält Outtakes/Alternativ-Versionen aller Songs, auch der Singles

21er. Unter Yoko Onos Aufsicht entstandene Reissue/“Neufassungen“.

Okay, das Werk werden die meisten haben, ist schließlich unbestritten sein bestes, die Frage lautet also wieder mal (wie zuletzt mehrfach bei Neil Young): Braucht man das? Wie gesagt, der Sound/die Abmischung gefallen mir sehr. Ansonsten konzentriere ich mich zur Beantwortung auf das (wie die Box limitierte) 2CD-Set (für viele sicher die interessanteste Alternative), die Unterschiede der Outtakes zu den Original-Fassungen. Mother: Deutlich kürzer, härter abgemischt, ohne Glocke, Drums stärker im Vordergrund, die Stimme am Schluß nicht soo extrem. Hold On: Dumpfer, ein bischen mehr Gitarre. I Found Out: Anfangs durchgespielt/ohne die Pausen, danach sind lange die Gitarren kaum hörbar, es wirkt dadurch „nackter“, am Ende different Vocals. Working Class Hero: Gitarrenbegleitung z.T. reicher, Melodie partiell variiert, weniger Dramatik am Ende. Isolation: Orgel fehlt, der Gesang (noch) emotionaler, keine Stimmendopplung. Remember: Klar kürzer/weniger Text, nicht so „hämmernd“. Love: Völlig anders, Ak.Gitarre statt Piano, viel langsamer, differierende Atmosphäre, Gesang einfühlsamer. Well Well Well: Laufzeit fast halbiert, wirkt nackter, Vocals weniger aggressiv. Look At Me: Akzentuiertere Gitarren, heller, Stimme emotionaler/“angegriffener“. Bei God und Mummy höre ich kaum Unterschiede. Umso mehr bei den Singles: Give Peace A Chance: Chor minimiert, auch Begleitung weit dünner, 1 Minute länger. Cold Turkey: Total andere Gitarren, zudem weit variabler/ganz andere Sounds (teils funky gespielt, längst nicht so schmerzhaft/schneidend, 2 kurze psychedelische Instrumentalphasen), rhythmisch z.T. agiler/flexibler. Auch ein bischen länger, weniger grelle Schreie am Ende. Instant Karma: Dezent anderer Charakter, bodenständiger irgendwie. Es gibt natürlich weitere Sound/Mix-Unterschiede. Am Rande: Wer nur diese LP und vielleicht Imagine hat, nicht aber die Singles: Die lohnen schon alleine. Nach flüchtigem Durchhören scheint es mir übrigens auch auf der Box eine Menge hochinteressantes Material zu geben... (detlev von duhn) P.S.: Ich nehme mal an, daß die Mixe der entsprechenden Stücke auf dem „Gimme Some Truth“-Sampler vom letzten Jahr zur CD 1 identisch sind, ohne mir sicher zu sein.

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