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GLITTERHOUSE

Calexico: Black Light (20th Anniversary Edition) - Hilfe
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Calexico - Black Light (20th Anniversary Edition)

Cover von Black Light (20th Anniversary Edition)
Calexico
Black Light (20th Anniversary Edition)

Label City Slang
Erstveröffentlichung 23.11.2018
Format 2-CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 21,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Zum runden Geburtstag des Calexico-Klassikers lassen sich Band und City Slang-Label nicht lumpen und spendieren dem musikalischen Meilenstein nicht nur eine frische Optik aus originaler Victor Gastelum-Hand, man fügte auch noch einen kompletten Tonträger mit elf raren, zum Teil noch nicht auf Vinyl, zum Teil noch nie veröffentlichten Tracks bei.
Hier noch eine Handvoll Glitterhouse-Worte zur einstigen Originalveröffentlichung:
Eins vorab - Meisterwerk! Joey Burns und John Convertino sind nicht nur für den Rhythmus bei Giant Sand zuständig, sondern leihen ihre unbestreitbaren Fähigkeiten auch Leuten wie Barbara Manning, Victoria Williams, Richard Buckner, Vic Chesnutt und allen, die sonst noch anrufen. Mit Lisa Germano und Howe Gelb wurde das Projekt OP8 gegegründet und über Jahre musizierte man auch noch stilprägend bei den Friends Of Dean Martinez mit.
Mit „The Black Light“ beweisen sie nun auf das vorzüglichste, daß sie nicht nur für den rhythmischen Background zuständig sind, sondern auch große Songschreiber und Multi-instrumentalisten (jeder spielt so zirka 8 Instrumente auf dem Album) in ihnen schlummern. Die Musik ist stark geprägt von ihrer Heimat Arizona und dem sonnendurchfluteten Stück Erde von dort bis hinter die mexikanische Grenze. Country, TexMex, Folk verbinden sie mit Akkordeon, Vibraphon, Marimba, Steel-Guitar, Mariachi-Bläsern (ein mexikanisches Trio gastiert) und akustischen Gitarren zu einem hitzeflimmernden Soundtrack in Breitwand Cinemascope.
Dabei gerieten die 17 Songs und 55 Minuten durchweg sehr abwechslungsreich. Wunderschöne Instrumentaltitel erinnern an Friends Of Dean Martinez („Over Your Shoulder“), auf kurze musikalische Zwischenspiele („Where The Water Flows“) folgt große, melancholisch-vorgetragene Songwriterkunst (das Titelstück), an countryeske Oden („The Ride“) schließen Western-Soundtracks an, auf die ein Morricone stolz wäre („Minas De Cobre“).
Falls es bis hierher noch nicht klar geworden ist: ich bin absolut begeistert und vergebe eine mittlere Milchstrasse, wo 5 Punkte sonst die Höchstwertung sind!

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