Pixies: Doggerel (PRE-ORDER! vö: 30.09.) - Hilfe
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Pixies - Doggerel (PRE-ORDER! vö: 30.09.)

Cover von Doggerel (PRE-ORDER! vö: 30.09.)
Pixies
Doggerel (PRE-ORDER! vö: 30.09.)

Label BMG Rights
Erstveröffentlichung 30.09.2022
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Deluxe Verpackung, CD im "hardback-book cover".

Ein neues Album, ihr achtes, ist für 30.09. angekündigt. Im Plattenfirmeninfo liest man: "Doggerel klingt reifer und dabei kein bisschen weniger (ein-)dringlich: Abgründiger Folk-Sound trifft auf opulenten Ballroom-Pop und brutalen Rock ...Auf dem neuen Album vermählen Pixies immer wieder Abgründiges und Schönes: „Haunted House“ erzählt über einem Pop-Fundament mit Fifties-Einschlag von Geistern, die mal metaphorisch, mal sehr real wirken; der introspektive Wüstenrock von „Vault Of Heaven“ erinnert an Morricone, und der „Pagan Man“ kommt vergleichsweise leichtfüßig mit seiner Folkrock-Melodie daher. Andererseits haben Pixies immer noch dieselbe Härte, dieselbe zügellose Energie: Das hört man im surrealistischen Rundumschlag „Nomatterday“ oder dem an The Who erinnernden Nachdruck von „Dregs Of The Wine“, was ganz sicher der erste und letzte Song dieser Band sein dürfte, in dem sogar Van Halen namentlich genannt werden.

Anstatt im Studio erste Ideen zu entwickeln, brachte Black Francis gleich 40 fertige Songideen mit zu den Sessions. Los ging's Ende 2021 zusammen mit dem Produzenten Tom Dalgety (Royal Blood, Ghost): Dalgety und Francis arbeiteten erst in Massachusetts, um dann nach L.A. weiterzuziehen, wo die eigentlichen Aufnahmen mit der gesamten Band stattfanden.
 
Trotzdem steuerten auch die anderen Bandmitglieder wichtigen Input zu den Sessions bei: Zum ersten Mal steht etwa auch Santiago bei zwei Stücken als Songwriter in den Credits und zwar für Komposition („Dregs Of The Wine“) und für Lyrics („Doggerel“). Der Schlagzeuger David Lovering und die Bassistin Paz Lenchantin liefern dazu ein extrem druckvolles Fundament kein Wunder: auch sie betonen beide, dass die veränderte Herangehensweise vollkommen neue Energien freigesetzt hat.

Während „Indie Cindy“ (2014) als indirekte Fortsetzung der frühen Meilensteine „Bossanova“ (1990) und „Trompe Le Monde“ (1991) gelten durfte, und der Nachfolger „Head Carrier“ (2016) ein paar der düsteren Melodien von „Surfer Rosa“ (1988) und „Doolittle“ (1989) zurückbrachte, sind das zuletzt veröffentlichte Album „Beneath The Eyrie“ (2019) und das kommende „Doggerel“ zwei Longplayer, die jede Art von Erwartung oder Tradition aushebeln und transzendieren. Man hört diesen Alben zwar an, dass die DNA der Pixies in ihnen steckt aber anstatt sich diesem Erbe zu sehr verpflichtet zu fühlen, markieren sie vor allem einen nächsten Schritt.

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