Rodney Crowell: Then Again - Hilfe
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Rodney Crowell - Then Again

Cover von Then Again
Rodney Crowell
Then Again

Label New West
Erstveröffentlichung 26.06.2026
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

»Man könnte es wohl ein verschollenes Album nennen«, sagt Rodney Crowell. »Ich bin zufällig in meinem Archiv zu Hause darauf gestoßen. Ich hatte es komplett vergessen.« Er spricht von »Then Again«, das er vor zwei Jahrzehnten aufgenommen und dann beiseitegelegt hat, bevor er sich neuen Projekten zuwandte. Seitdem wartete das Album auf den Moment, in dem seine Songs ihre volle Wirkung entfalten würden. Und jetzt wirken sie unglaublich stark, vor allem, weil Crowell durch sein Alter und seine Erfahrung eine reifere Perspektive gewonnen hat. »Ich bin froh, dass ich es zurückgestellt habe, denn jetzt ist die Zeit dafür. Für den Rest der Welt mag es noch nicht der richtige Zeitpunkt sein, aber für mich schon. Deshalb wollte ich es auch ›Then Again‹ nennen. Ich fand, das war eine clevere Art auszudrücken, dass das, was damals geschah, auch heute noch geschieht.«
2006 befand sich Crowell auf dem Höhepunkt seines Erfolgs. Er hatte gerade eine Trilogie von Alben veröffentlicht – »The Houston Kid« (2001), »Fate's Right Hand« (2003) und »The Outsider« (2005) –, die ihn als furchtlose Stimme der Americana-Musik etablierten und neue Generationen von Fans begeisterten, die sich von seinem einfühlsamen Storytelling, seinem detailreichen Songwriting und seiner eloquenten Empörung über politische Ungerechtigkeiten angezogen fühlten. 2005 ging er in die Treasure Isle Studios in Nashville, um das Album aufzunehmen, das später »Then Again« werden sollte. Doch als er die Masterbänder hörte, fühlte sich etwas nicht ganz richtig an. Die Band war großartig und die Songs klangen gut, aber das Album … Es berührte ihn nicht, und er mühte sich ab, herauszufinden, was genau falsch lief oder fehlte. Zwanzig Jahre später, als er das Album in seinem Archiv wiederfand, konnte er sich nicht mehr genau erinnern, was ihn damals so verwirrt hatte. Er beschloss, dass es endlich an der Zeit war, schon allein deshalb, weil »ich eine Platte hörte, die ich nicht satt hatte. Ich hatte mich selbst nicht mehr satt. So etwas bewirken 20 Jahre.«
Einst verloren und nun wiedergefunden, ist »Then Again« etwas, das der Rodney Crowell der 2000er-Jahre niemals hätte vorhersehen können, das der Rodney Crowell der 2020er-Jahre aber instinktiv erkennt: ein Werk voller Nuancen, Einsichten und Feingefühl, das den Tod thematisiert, aber das Leben feiert. »Ich versuche zu verstehen, dass mein Geist diesen Körper verlassen und woanders hingehen wird. Ich habe eine ziemlich gute Vorstellung davon, dass es ein guter Ort sein wird, aber ich muss noch einen Teil meiner spirituellen Reise hier vollenden, bevor ich gehe. Das kann ich jetzt in diesen Liedern erkennen.«

Angaben zur Produktsicherheit

Herstellerinformationen
New West Records
2923 Berry Hill Dr
Nashville, TN 37204
USA

https://newwestrecords.com/

Verantwortlich
Bertus Musikvertrieb GmbH
Hans-Henny_Jahnn-Weg 15
22085 Hamburg
Germany

info@bertus.com

Review

Take a look at the cover of Rodney Crowell’s brilliant new album, The Chicago Sessions, and you might recognize a familiar callback to the legendary songwriter’s 1978 debut. “In a lot of ways, this album feels like that very first record to me,” Crowell reflects. “When my daughter Chelsea suggested we lay the artwork out similarly, the connection made perfect sense. There’s something very simple, very innocent about it. It’s just me and the band in a room together, loose and live and having fun.” Produced by Wilco’s Jeff Tweedy, The Chicago Sessions is indeed a throwback to Crowell’s early days of making records, but it’s no nostalgia trip. The songs here are vital and timely, touching on everything from love and mortality to race and religion, and the performances are nothing short of intoxicating, fueled by raw guitars, honky-tonk piano, and tight, punchy drums. Tweedy wields a light touch as a producer, his influence subtle yet unmistakable, and engineer Tom Schick’s mixes are dynamic and alive, alternately lush and spacious in all the right places with a spotlight fixed firmly on Crowell’s warm, weathered vocals throughout. Put it all together and you’ve got a masterful, cross-generational collaboration that manages to feel both fresh and familiar all at once, an incisive, engaging collection that balances careful craftsmanship with joyful liberation at every turn.

Tracklisting
1. I Won't Lie<
>2. Are You One Of Us? (Feat. Guy Clark)<
>3. If I Could Speak To Leonard<
>4. Bring It On Home To Memphis<
>5. The Ballad Of Artemis And Orion<
>6. Sing Your Heart Out (Feat. Kieran Goss & Annie Kinsella)<
>7. Whatcha Gonna Do Now #2 (Feat. Lyle Lovett & Chely Wright)<
>8. The Has-been Vents His Spleen<
>9. Winters<
>10. Go Light A Candle (Feat. Emmylou Harris & Lera Lynn)
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