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Ryley Walker: The Lillywhite Sessions - Hilfe
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Ryley Walker - The Lillywhite Sessions

Cover von The Lillywhite Sessions
Ryley Walker
The Lillywhite Sessions

Label Dead Oceans
Erstveröffentlichung 16.11.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

18er. Ein sehr spezielles, satte 74 Min. langes, überraschen des Album: Die ausgesprochen persönliche/individuelle Interpretation einer Dave Matthews-LP von 2001, die nie offiziell erschien und so wie hier bestimmt nicht geklungen hätte. Auch nicht so abwechslungs- und ideenreich: Z.B. Tim Buckley- und Mark Kozelek-Parallelen in sehr eigener Ausprägung samt z.T. psychedelischem Feeling, partiellem Jazzeinfluß in avancierter origineller Form (ein klein wenig in der Art eines Robert Wyatt?), mit Bläsern, herrlich feinziseliert, luftig-transparent und dunkel zugleich, zum Schluß klasse verdichtet, beinahe halluzinogen alles freigeistig, 8 Min. absolut großartige Musik, Highlight schlechthin, und alleine Grund für einen Kauf. Oder sehr schön leichtfüßig teils fast jazzartig fließender melodischer sachter Folk-(Post-)Rock mit punktuellen rhythmischen Widerhaken, auch hier entfernte Tim Buckley-Anleihen und klasse genau wie ein filigraner hochwertiger sachter bestechend poetischer frei fließender Folk-Song, die frühe Joni Mitchell ist nicht weit weg. Highlight 4: Federleichter getupfter anmutig-lyrischer etwas melancholischer Folk Jazz (einmal mehr leichte Tim Buckley-Assoziationen). Zudem höchst reizvoll: Experimenteller spannender doch gut konsumierbarer Kammer-Jazz in ziemlich singulär, mit 2 Saxofonen, Vibrafon und Electronics. Ansonsten, gut aber nicht essentiell: „Moderner“ trockener Jazz Rock, der mich spontan an Back Door erinnert. Flexibler/tanzender „offener“ bzw. komplexer Songwriter-Rock mit Anspruch und agilem Jazz-Sax mittendrin (sehr eigen!). Druckvoller 90s-artiger Edel-Alt./Post Grunge-Rock, frei-noisig endend. Ein Free-Form-Avant-Experiment, ziemlich düster. Apart federnder Post Rock (die Tortoise-Schiene) mit Jazz- und Folk-Elementen. Früh-70er Feeling in bedächtigem flexiblem angejazztem anspruchsvollem Songwriter-Stil, irgendwo zwischen Joni und Fred Neil. Schließlich eine Prise Americana, losgelöst von konventionellen Mustern/Traditionen, atmosphärisch stark. Viele längere Stücke, wegen der Highlights eine dicke fette Empfehlung! (dvd)

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