Weather Station: The Weather Station - Hilfe
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Weather Station - The Weather Station

Cover von The Weather Station
Weather Station
The Weather Station

Label Paradise Of Bachelors
Erstveröffentlichung 06.10.2017
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 12,75 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Auf ihrem vierten Album als THE WEATHER STATION, schafft es Tamara Lindeman sich neu zu erfinden. Ihr gelingt es, ihren eigenen Stil, ihre präzise detailliert, verfassten Prosa-Gedicht-Erzählungen in musikalisch kühnerer Form zu präsentieren, eine klanglich direkte und emotional offene Aussage, geprägt ist von tiefer Dringlichkeit.

"Zeitloses und scharfsinniges Geschichtenerzählen, eine Sängerin, die mit einer unverwechselbaren und kommunikativen Stimme gesegnet ist, und in der Lage, Hoffnung und Schmerz mit gleicher Klarheit zu vermitteln." - Pitchfork

"Sie schreibt ihre Lieder mit ungewöhnlicher Präzision und singt sie in einer bescheiden, offenherzigen Weise, die guter Poesie die Direktheit einer Konversation verleiht." - Uncut

"Abgesehen von Bob Dylan ist sie die Singer/Songwriterin, die ich am meisten im vergangenen Jahr gehört habe und von der ich in der Zukunft noch vieles erwarte." - Richard Williams, The Guardian


Unser Rezensent über das Album:
Normalerweise finde ich den Hinweis, dass eine Musikerin doch deutlich auf Joni Mitchell macht, ja etwas beliebig im Fall der Kanadierin Tamara Lindeman ist dieser Verweis aber erstens angebracht und zweitens als ganz großes Lob zu verstehen. Denn die ruhigeren Songs ihres titellosen neuen Albums (ihrem bereits vierten in zehn Jahren) knüpfen doch deutlich bei Jonis sonnendurchfluteter Frühsiebziger-Phase an, luftig und folky, dazu stimmlich ganz ähnlich: warm in den tieferen Tönen, kristallklar in den hohen. Lindeman hat aber eben nicht nur das zu bieten, sie kann nämlich auch deutlich rockiger, mit begleitend geschrammelter E-Gitarre, Piano und Rhythm Section. Und auch die teils eingesetzten Streicher (im süffigen Glen Campbell-Stil) sind vom Feinsten. Sie umrahmen diese intensive, präsente, gar nicht allzu perfekte Frauenstimme, die gerade deshalb eine so reife Größe ausstrahlt. Dazu passen auch ihre erzählenden Songs, Kleinode in absolut klassischer Machart. Und je dynamischer die Songs geraten, desto besser finde ich sie. „Thirty“ gerät mit treibendem Beat und Country-Vibe fast schon in Richtung Liz Phair und hat dazu ein grandioses Gitarrensolo zu bieten was für ein Song! The Weather Station hat also weit mehr als nur ein extrem souveränes Joni Mitchell-Update zu bieten. (Joe Whirlypop)

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