Alabaster DePlume: Come With Fierce Grace - Hilfe
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Alabaster DePlume - Come With Fierce Grace

Cover von Come With Fierce Grace
Alabaster DePlume
Come With Fierce Grace

Label International Anthem
Erstveröffentlichung 08.09.2023
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Aufgenommen während der gleichen Sessions wie der formidable Vorgänger „Gold“, aber der Londoner Songwriter, Saxophonist, gelegentlich Sänger klingt hier signifikant anders freilich genauso wenig klassifizierbar und kreativ. Grooves prägen viele (nicht alle) der 12 Stücke (einige sind sehr kurzgehalten), mal federnd und federleicht, gerne irgendwie vertrackt-polyrhythmisch, zwischendurch zeitweise in Auflösung begriffen bzw. gebrochen, je einmal geradlinig und ziemlich hypnotisch respektive recht stoisch; nie vordergründig oder alles dominierend. Manchmal becirct (vorzugsweise weiblicher) Gesang (hinzu kommen kurze wortlose/klangmalende Vokalbeiträge), sein Sax spielt eine große Rolle (teilweise mit bestechender unorthodoxer fast originärer Anblastechnik gespielt, sowie geradezu vokalisiert/besonders emotional, mehrfach „rotierende“ auf variable Art repetitive Muster und Motive, diverse Melodien von hohem Reiz, Rhythmisierungen). Sporadisch aber effektiv wird ein Cello eingesetzt, akustische und E-gitarren bleiben relativ unauffällig, die Klangfarben einiger Tasten/Synthie-Sounds ganz und gar nicht! Die Musik (stilistisch nicht greifbar), wirkt ein paar Mal friedlich und kontemplativ und agil-lebendig gleichzeitig, anderswo spirituell angehaucht und/oder hoch emotional, oder zart und getupft (mit vielschichtiger ebensolcher Percussion versetzt), frei assoziiert/freisinnig, luftig verspielt, poetisch, leicht experimentell. Natürlich gibt´s eine Menge Jazz-Elemente (aber nie auch nur halbwegs puren Jazz), daneben Folkeinfluss und ansatzweise R´n´B-, Pop-Anleihen, gar ein Hauch Morricone kurz, erweiterte verdichtete Kammermusik (selten), äthiopische Punktierungen (in der Melodik), Afrika-naher Gesang. Und die Arrangements/Instrumentierungen begeistern mich immer wieder, besonders wenn sie quasi assoziativ umeinander tanzen, sich brillant vernetzen. U.a. waren Tom Skinner, Sarathy Korwar, Rozi Plain, James Howard, Momoko Gill dabei. Klare dicke Empfehlung, in jeder Beziehung außergewöhnlich, erschienen auf International Anthem. (detlev von duhn)

Review

In order to record the compositions in his critically acclaimed 2022 release GOLD, Alabaster DePlume instilled a culture of creativity by leading his ensembles In spontaneous composition and development. This resulted in an abundance of material that he has since produced and arranged, resulting in this collection. The direction here is firmly rooted in performance and less focused on post-production, featuring DePlume"s go-to collaborators in the London scene, and yielding particular space to percussionist Tom Skinner (The Smile, Sons of Kemet), vocalist Momoko Gill, and percussionist / vocalist Donna Thompson. The result is a raw, beautiful, percussive, group music, in-the-room music. You"re there. You"re here. Take a listen.

Tracklisting
1. Sibomandi (feat. Falle Nioke)<
>2. What Can It Take<
>3. To That Voice And Say<
>4. Greek Honey Slick (feat. Tom Skinner)<
>5. Give Me Away<
>6. Fall On Flowers<
>7. Did You Know (feat. Momoko Gill, MettaShiba)) 03:54<
>8. Levels of Human<
>9. Not Even Sobbing<
>10. The Best Thing In The World<
>11. Naked Like Water (feat. Donna Thompson)<
>12. Broken Again
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