|
Suche / Search
|
|
|
|
|
|
VORVERKAUF |
|
# |
|
# |
|
|
|
ON THE DEcKS |
|
ON THE DECKS |
|
|
|
WIEDER DA! |
|
|
|
----- |
|
SUPER SAMPLER |
|
50s/60s R'n'B |
|
|
|
GESCHENK |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||
Hier das Box Set: 4 LPs + 1 DVD.
Abschied von dieser herausragenden Besetzung von Swans.
Newly Sentient Being präsentiert großartige Aufnahmen des letzten Konzerts der „Big Sound“-Ära – die Krönung von 15 Jahren kosmischen Klang-Expressionismus, der gleichermaßen himmlisch wie abgründig, körperlich spürbar wie transzendent wirkt. Aufgenommen am 28. November 2025 in Berlin. Das Werk umfasst mehr als zweieinhalb Stunden Musik – darunter eine Fülle neuen Materials, das bislang nirgendwo anders aufgenommen wurde – sowie eine DVD des Auftritts. Es reiht sich nahtlos in die Riege der legendären Live-Alben von Swans ein; mit Liebe und ungezügelter Leidenschaft schließen sie dieses Kapitel ab.
„Im Jahr 2010 beschloss ich, meine Band Swans wieder zusammenzubringen – eine Band, die ich Jahre zuvor aus Frustration, Enttäuschung und Erschöpfung aufgelöst hatte. Nun sah ich ein Licht, einen Weg für die Musik, und ich entschied mich, ihm zu folgen. Weder ich noch meine musikalischen Mitstreiter hatten eine Ahnung, wie sich die Dinge entwickeln würden, doch es fühlte sich notwendig und richtig an; also folgten wir der Musik dorthin, wohin sie uns führte. Es zeigte sich, dass es ein Publikum für unsere Musik gab und gibt – eine Musik, die im gängigen Sinne oft schwer zugänglich ist, sich aber dennoch als fesselnd für eine wachsende Zahl von Menschen erwies, die genau jene einzigartige Erfahrung suchten, die wir boten. Ich glaube, wir haben auf diesem Weg einige gewaltige Höhepunkte erreicht, an denen die Musik zu einer tobenden, eigenständigen Bestie mit eigenem Bewusstsein wurde – einer Bestie, die uns (und das Publikum bzw. die Zuhörer) spielte, anstatt umgekehrt. Genau das war von Anfang an das Ziel: uns in diesem Strudel zu verlieren. Es hat uns körperlich und seelisch viel abverlangt, diese höchsten Ebenen zu erreichen, doch dort angekommen, war es ein unvergleichliches Erlebnis, und ich bin froh, dass wir es getan haben. Nun ist diese Phase abgeschlossen. Es gibt keine weitere Steigerung mehr, doch mit unserer Abschlusstournee dieser (nun zu Ende gehenden) Swans-Ära haben wir einen besonders glanzvollen Schlusspunkt gesetzt. Ich glaube, dass die vorliegenden Aufnahmen das Gefühl und die Erfahrung jener einzigartigen Welt vermitteln, die wir erschaffen haben. Für die nächste Phase werde ich die Swans in eine Richtung lenken, die musikalisch deutlich bescheidener und intimer ist. Doch an dieser Stelle möchte ich jener großartigen Gruppe von Menschen – den Musikern – meine Anerkennung aussprechen, die unseren letzten Vorstoß in den Klangäther Wirklichkeit werden ließen: Norman Westberg, Dana Schechter, Phil Puleo, Larry Mullins, Kristof Hahn, Christopher Pravdica ... und irgendwo dazwischen war auch ich am Werk.“ – Michael Gira / Swans
Unser Rezensent schreibt dazu:
Das letzte Konzert ihrer aktuellen Besetzung, das Ende einer Ära der Band, wie das offizielle Info konstatiert (2010-2025). Giras Ankündigung zufolge führt er die Band aber fort, musikalisch jedoch erheblich ruhiger (und natürlich in ganz anderer Besetzung). Wenn ich so drüber nachdenke… über den ganzen Zeitraum gesehen, waren sie insgesamt in der Zeit wohl meine Lieblingsband. In Berlin am 28.11.2025, 160 Minuten lang. Auf Vinyl mit Poster (plus DVD, wie auch die CD-Ausgabe). Aufgeteilt in 5 „Songs“ (Blöcke) inklusive unbekanntem Material. Okay, let´s go: 1., „The End Of Forgetting“ (39 Min.). Langer ruhiger/sanfter eine Spur elegischer Einstieg (ohne Rhythmus), Ummagumma-Assoziationen, der (wortlose getragene) Gesang kommt und geht. (Klang)malend, einfach pur schön. Nach 7 Min. erscheint ein langsamer Rhythmus, ganz ganz allmählich steigern sich Klangdichte und Intensität, es wirkt beinahe sakral, nach 14 Min. zieht auch das Tempo an, E-Gitarre übernimmt die Führung (vorher: Akustische), ich denke an Mono/Post Rock, immer schneller spielen sie, wilder, turbulenter, noisiger. 24 Min.: Bruch. Erst ein akustischer „Folk-Song“, dann teilelektrisch als Ballade, voller, fast hypnotisch, irgendwann ziemlich bombastisch, eine dichte gewaltige laute relativ schleppende Soundwand. Und Schluss. 2., „The Merge“ (auch 39 Min.): Federnder zunehmend schroffer/harter hypnotischer, hmm, „Underground“?-„Post Punk“?-Rock? In flexiblem Fluss, Sound plus Tonhöhe immer mehr hochgepitcht, alarmistisch, erbarmungslos, in gewissem Sinne brutal, aber ein wenig erinnert mich das entfernt auch an Robert Fripps extremste doch straighte Sachen. 13 Min.: Cut, kurze Akustik-Phase, anschließend, tja, „Prog-Post-Punk“ in federnd? Dezente und wüste Noise-Parts, Keyboard-Dome. Cut. Die Tasten-Dome bleiben, ohne Rhythmus, atmosphärisch und psychedelisch unwirklich, Gira singt/deklamiert losgelöst. Slow Tempo-Drums setzen ein… 3., „Paradise Is Mine“ (14 Min.): Spacy startend, erst „blank“, dann rhythmisch unterlegt, mit repetitivem Gitarren-Motiv, Gira agiert emotional und irgendwie 70s-mäßig rockig-manieristisch zugleich, ein rohes Riff schneidet konstant hinein… 5., „The End Of Regretting“: Ein zurückhaltender recht entspannter und Tasten-orientierter 15-Minüter, wäre nicht nötig gewesen. 4., „Newly Sentient Being“: Ein 53-minütiges Monster. Wenn ich das ausführlich beschreibe, sprenge ich den Rahmen der Kritik. Also nur kurz in Stichworten: „Klassische“ Swans wie vor etwas 10 Jahren, kontrastreich. Zurück zum Anfang dieses Albums (so ungefähr jedenfalls). Wuchtigster Post Punk. Can-Parallelen mit Psychedelia-Begleitung. Art Noise. Nochmal Floyd-Ummagumma. Dräuender Avant-Folk-meets „The End“. Sphärisches und mehr Ummagumma in Zeitlupe… Grandios auf jeden Fall. Und eines der Argumente für den Kauf des Werks, also: Dicke Empfehlung! (detlev von duhn)
Herstellerinformationen
Mute Records
UK
Verantwortlich:
Virgin Music Group BV.á
's-Gravelandseweg 80
1217 EW Hilversum
Netherlands
product-safety@integralmusic.com

