Foy Vance: The Wake (PRE-ORDER! vö:13.03.) - Hilfe
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Foy Vance - The Wake (PRE-ORDER! vö:13.03.)

Cover von The Wake (PRE-ORDER! vö:13.03.)
Foy Vance
The Wake (PRE-ORDER! vö:13.03.)

Label Concord
Erstveröffentlichung 13.03.2026
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 21,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

In Irland geborener Singer-Songwriter, im Süden der USA zunächst aufgewachsen, dann in Belfast, nun in Schottland ansässig. Neben nunmehr 7 eigenen LPs schrieb er in der Vergangenheit für Ed Sheeran (ein enger Freund), aber auch Miranda Lambert, Alicia Keys. Seine stimmlichen Fähigkeiten sind enorm (oft wird er mit Van Morrison verglichen, hmm…, aber auch mit Richie Havens), ungemein emotional der Stil, optimal angerauht, ausgiebig phrasierend, variabel eingesetzt, extrovertiert wie einfühlsam (bis in hohe Lagen), zumindest bei diesem Album gern in typischem Southern-Fahrwasser. Letzteres trifft über weite Strecken auch auf die Musik zu, gelegentlich zudem mit New Orleans-Anleihen, Roots-betont, ohne sich genau festzulegen, Einflüsse aus Folk, R´n´B/Blues, Soul, Gospel, sporadisch Country, multipel für gewöhnlich, ab und zu mit spezifischem Schwerpunkt. Der 9-minütige Opener ist toll, hier setzt er eher untypisch aber total prägend eine rohe/verzerrte bestechende E-Gitarre ein, bettet die Rootselemente in einen kongenialen Rock-Kontext mit 70s-Flair, in stetigem rollenden ansteckenden Flow/Groove, zwischendurch wunderbar atmosphärisch, zum Schluss gar psychedelisch; absolut effektiv auch die kurz aufflammenden Synthies. Finde ich großartig. Die übrigen Stücke sind häufig eher akustisch gehalten (zumindest überwiegend), oft mit balladesker Note (aber in lebendig wirkender Form, sogar mal ganz dezent irgendwie tanzend), ausdrucksstark, zwischen feinfühlig, bodenständig, etwas sehnsüchtig, in einem Fall suggestiv bis phasenweise hypnotisch, recht gern auch ganz oder partiell komplett abgespeckt/reduziert/spärlich bis „nackt“ arrangiert (mit kurzen anschwellenden Parts garniert). Deepe Americana würde ich manches nennen, ausgesprochen musikdienlich instrumentiert. Es gibt Ausnahmen, wenn er z.B. eine Art old-timey-Touch entwickelt (2x, zum einen mächtig lebendig, zum anderen phasenweise fast spooky-spacy und sehr eigen), jeweils mit Pop-Elementen versehen; oder ansatzweise surreal klingt, ebenfalls ein wenig spacig bis sphärisch, doch auf bodenständiger Basis (ausnehmend besonders!). Nicht zuletzt stecken in den Songs viele interessante Gedanken… Klare Empfehlung! (detlev von duhn)




Angaben zur Produktsicherheit

Herstellerinformationen
Universal International Music B.V.
s-Gravelandseweg 80
1217 EW Hilversum
Netherlands

productsafety@umusic.com

Tracklisting
1. Prelude {Hard Headed Woman}<
>2. Don't Let The Bastards Get You Down<
>3. Red Eye Flight<
>4. Don't Wake Me<
>5. Close To You<
>6. Nowhere Is Where<
>7. Losing Streak<
>8. I Just Don't Give A Damn<
>9. Keep A Picture<
>10. Love Me Like You Used To Do<
>11. Wild At Heart<
>12. Kissing You Goodbye