Ron Sexsmith: The Vivian Line - Hilfe
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Ron Sexsmith - The Vivian Line

Cover von The Vivian Line
Ron Sexsmith
The Vivian Line

Label Cooking Vinyl
Erstveröffentlichung 17.02.2023
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 13,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das mittlerweile 17. Album des kanadischen Singer-Songwriters. Aufgenommen in Nashville, zusammen mit Brad Jones ( der mit Leuten wie Josh Rouse, Chuck Prophet, Matthew Sweet, Imperial Drag, oder Marshall Crenshaw arbeitete) Sexsmith selbst verspricht eine sehr üppig klingende, fast barocke Pop-Platte. ("...ein entfernter Cousin von 'Whereabouts'...").

Es wird niemanden verwundern: Erneut ein Reigen wunderbarer (Edel-) Pop-Songs, feinst komponiert, teilweise samt üppiger weit ausholender Melodiebögen, was jedoch für die 13 Songs als solche keineswegs zutrifft die sind allesamt auffällig präzise, konzentriert und auf den Punkt gehalten, zwischen zwei und dreieinhalb Minuten lang. Intelligent, werthaltig, teils bestechend variabel und sehr klangfarbenreich respektive üppig/süffig arrangiert (er selbst wie auch Producer Brad Jones, der einen ganz ausgezeichneten Job machte und auch ausgiebig mitspielte, konstatieren eine Tendenz zum „Baroque Pop“ so weit würde ich nicht gehen, höchstens gelegentlich, ansatzweise). Das ganze Album klingt ausgesprochen warm, in hohem Maße sympathisch, faßt den melodischen Reichtum ganz gern (und effektiv!) in schön elastische bis dezent federnde Rhythmik, läßt in verschiedener Form Folk einfließen (ob in Spurenelementen, phasenweise ziemlich pur, z.B. ganz zart und berührend, oder als Folk Pop). Mal erscheint er zurückhaltend und einfühlsam, mal dezent beschwingt, mal relativ handfest, mal balladesk (u.a. in vollkommen in sich ruhender Form), mal relaxt, mal ungewohnt schlank und gleichzeitig groovend, leicht funky gar. Ein irgendwie gemütlich trabendes Stück verwendet (sehr) alte Roots- wie Pop-Anleihen, gelegentlich blitzt unter der Oberfläche, ein Hauch nur und absolut unaufdringlich, Karibik auf. Assoziationen gibt es viele, wenn auch meist nur in geringem Ausmaß bzw. punktuell: Ein bischen Elvis Costello (mitsamt 60s-Annäherung) oder Jimmy Buffet, die Beatles (respektive McCartney) in schwer melodieverliebt, Jackson Browne, die Kinks (ja nicht zum ersten Mal) im Verein mit Nick Lowe… Die Instrumente zähle ich jetzt nicht alle auf, es sind zu viele. Sehr zu empfehlen! (detlev von duhn)

Tracklisting
1. Place Called Love<
>2. What I Had In Mind<
>3. Flower Boxes<
>4. Outdated and Antiquated<
>5. Diamond Wave<
>6. Powder Blue<
>7. One Bird Calling<
>8. Country Mile<
>9. This, That and the Other Thing<
>10. A Barn Conversion<
>11. When Our Love Was New<
>12. Ever Wonder
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