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Joe Henry: Thrum - Hilfe
hilfe

Joe Henry - Thrum

Cover von Thrum
Joe Henry
Thrum

Label earMUSIC
Erstveröffentlichung 27.10.2017
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Seit seinen Alben #3 und #4 - Short Man's Room und Kindness Of The World, beide mit Teilen der Jayhawks aufgenommen und für mich Songwriter/Americana Inselplatten, bin ich Fan von Joe Henry. Seit der Produktion von Solomon Burke's Comeback ist er mein Held.
Nun sind seine Alben mit der Zeit immer düsterer geworden und auch Thrum macht da keine Melancholia-Ausnahme.
Wie gewohnt kurz in nur vier Tagen live auf tape aufgenommen und in Hollywoods legendären United Studios von Ryan Freeland (Bonnie Raitt, The Milk Carton Kids, Ray LaMontagne) gemixt, wirken auf den 11 ergreifenden Originalen langjährige Wegbegleiter wie Jay Bellerose (Schlagzeug), Levon Henry (Saxophone und alle Holzblasinstrumente), David Piltch (Kontra- und elektrischer Bass), John Smith (Gitarre; Backing Vocals), Patrick Warren (Klavier, Tasteninstrumente) ebenso wie ein Streicherquartett und Asa Brosius (an der Pedal-Steel-Gitarre) mit.
Quasi jeder Song wird mit Fingerpicking auf der Akustikgitarre eröffnet, was schon mal einen gewissen Nick Drake-Vibe auslöst. Stück für Stück gesellen sich andere Instrumente hinzu, unaufdringlich Nuancen beisteuernd und doch hin und wieder mit überraschenden Ideen aufwartend. Die Soli kommen meißtens von den Streichern oder einer Oboe (?), gegen den Strich gebürstet und sehr frei.
Dazu murmelt Joe Henry seine wortreichen Lyrics, ohne das jetzt ein Song irgendwie heraussticht. Aber Thrum ist ein Album, dass, wenn man sich drauf einlässt, den Hörer in seinen Bann zieht und zum Hinhören zwingt. Tut man das, wird man vom erstklassigen Sound eingewickelt und erlebt eine richtig tolle, intime Platte. (rh)

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