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Perel: Hermetica - Hilfe
hilfe

Perel - Hermetica

Cover von Hermetica
Perel
Hermetica

Label DFA Records
Erstveröffentlichung 20.04.2018
Format 2-LP
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 26,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Erneut Elektronisches vom Lieblings-Label DFA: wobei die junge Dame namens Perel spannenderweise aus Deutschland kommt. Ihr Sound ist eher Oldschool-Elektro, analog und gradlinig groovend. Also mit kleinen perkussiven Elementen zur geraden Bassdrum. Und mit verspielten Meldodie-Kürzeln zu kleinen spacigen Blubbereien. Ein wenig technoid, aber doch entspannt und unaufgeregt dahingroovend. Nicht wirklich Minimal Techno, aber doch von subtil hypnotischer Wirkung. Annegret Fiedler lebt in Berlin, ist Multiinstrumentalistin und ausgebildete Sängerin. Hier beschränkt sie sich aber anfangs weitgehend auf spacige Synthie-Miniaturen und höchstens mal abstrakt verhallte Stimmen im Hintergrund. Zunächst alles floortauglich, im Verlauf des Albums dann aber abwechslunsgreicher: Song Nummer vier hat leicht postpunkigen Gesang mit deutschem Text, was wie Proto-Techno circa 1982 klingt. Nummer 5 hat dann etwas Soundtrackhaftes, düster und mit untanzbarem Downtempo-Beat. Oder spacig im Midtempo. Um dann aber doch wieder zum geraden Beat zurückzufinden, retrofuturistisch und überzeugend gemacht. Zum Schluss singt sie erneut, was tatsächlich sehr cool klingt und bestens funktioniert Monstertrack! Miss Kittin klang einst nicht unähnlich. Perel umrahmt ihre Tracks mit milde psychedelischen, auch mal krautigen Space-Effekten, nie zu viel, soundästhetisch zwischen 80ern (John Carpenter) und frühen 90ern, in der Wirkung aber völlig zeitlos elektronisch. Ein Elektronica-Album, das wie man es von DFA erwarten durfte auch Nicht-Spezialisten gefallen könnte. Mir zum Beispiel. (Joe Whirlypop)

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