Gloria De OLiveira: The Lying Swans - Hilfe
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Gloria De OLiveira - The Lying Swans

Cover von The Lying Swans
Gloria De OLiveira
The Lying Swans

Label La Double Vie
Erstveröffentlichung 30.10.2026
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Gloria de Oliveira ist u.a. Malerin, Video-Regisseurin (u.a. Die Heiterkeit), Schauspielerin (Berlin Babylon; Undine) aber vor allen Dingen Musikerin. In Kooperation mit Dean Hurley, dem Sound-Engineer von David Lynch, hat sie "Oceans Of Time" auf Sacred Bones veröffentlicht, nun ist sie mit ersten richtigen Solo-Debut zurück! Betörender, überirdisch schöner Dream Wave als Soundtrack für Zwischenwelten

Dritte LP der Deutsch-Brasilianerin. Von Spuk, Gothic, Gespenstern und Geistern, Heiligen und Vögeln (ja!) berichtet das Info. Producer ist Randall Dunn (Anna von Hausswolff, Sunn O))), Marissa Nadler, Björk etc.), Mitwirkende sind u.a. Matt Chamberlain, Gyda Valtysdottir, Lennard Zander, die z.B. für Bowie, Mum, Tori Amos tätig waren. Wo wir schon mal beim Namedropping sind: Eine Menge Vergleiche waren zu hören/zu lesen, einiges kann ich nicht nachvollziehen, am ehesten noch Julee Cruise, ein wenig auch, bei bestimmten Stücken jedenfalls bzw. in Teilaspekten, Marissa Nadler (die Stimme), Mazzy Star, Lana Del Rey (nur geringfügig, aber von allem etwas). Sie hat aber ihre eigene Art, kopiert nie. Insgesamt empfinde ich ihre Musik als schwer klassifizierbar, mehrfach kommt mir „Folk-Dream-Pop“ in den Sinn (in wunderschönen und melodisch bestechenden Settings, langsam bis Zeitlupe, mal etwas ätherisch, mal leicht abgedunkelt oder melancholisch, einmal eine Spur asiatisch, zuweilen suggestiv verzaubernd/erhebend). Anderswo tendiert sie zu einer originellen Kombination aus Edel/Songwriter-Pop und Folk (dezent und unbestimmt) in buntem/vielschichtigem/einnehmendem Sound, bei dem teilweise die einzelnen Instrumente verschmelzen/verschwimmen, gern relativ entspannt fließend. Es gibt jedoch auch zwei Stücke, die (reizvoll) rhythmisch stärker akzentuieren/bestimmen (entweder mit ansatzweise rockiger Note, die sich paart mit einer Menge Atmosphäre, attraktiv-spannend verwirklicht; oder ebenfalls unter Verzicht auf jeden folkigen Klang, punktuell allerdings im Songwriting erkennbar). Die ihr zugeschriebenen Shoegaze- und Brasilien-Einflüsse erschließen sich mir nicht (allenfalls Tropicalia, in homöopathischen Dosen). Ihre (sehr schöne!) Stimme changiert zwischen gelassen bis fast geheimnisvoll in etwas tieferen/mittleren Lagen und sowohl eminent ausdrucks- wie gefühlvoll in den höheren, die Arrangements verfügen über eine größere Bandbreite und reichlich Vielfalt, Klangfarbe, Synthie und E-Gitarre kommen häufig zum Einsatz (beide mit Vorliebe (klang)malend), eine wichtige Rolle übernimmt bei circa der Hälfte der Tracks eine bezaubernde Flöte, Piano bildet mehrfach die Basis, Harfe, Geige, Cello und Pedal Steel durchdringen sich gegenseitig und mit dem Rest der Instrumente, ein Harmonium spielt sich zweimal in den Vordergrund, sporadisch tauchen E-Piano, Vibrafon, Glocken auf, Akustikgitarre öfters. Sehr empfehlenswert! (detlev von duhn)





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Herstellerinformationen
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Schlachthofstr. 36a
21079 Hamburg
Germany

info@375media.com

Tracklisting
1, LEDA SAW EYES<
>2. FADING FACES<
>3. SACRED HEARTS<
>4. THE VOYAGER<
>5. WOUNDED BIRDS (LES OISEAUX BLESSÉS) - FEAT. TOR LUNDVAL & BLUE CECILIA<
>6. THE WIND TOOK IT AWAY<
>7. THE PERFECT CON<
>8. SHADOWS IN THE FOG<
>9. CRANES IN FLIGHT
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