Jon Spencer & The Hitmakers: Spencer Gets It Lit - Hilfe
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Jon Spencer & The Hitmakers - Spencer Gets It Lit

Cover von Spencer Gets It Lit
Jon Spencer & The Hitmakers
Spencer Gets It Lit

Label Bronzerat
Erstveröffentlichung 20.05.2022
Format LP
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Der unauslöschliche Jon Spencer (Blues Explosion, Boss Hog, Pussy Galore, Heavy Trash usw.) ist zurück mit Jon Spencer and the Hitmakers. Spencer Gets It Lit liefert sicher wieder eine Menge großspuriger Aufregung und postmoderne Verderbtheit, als Heilmittel gegen Idiotie. Auf fetten Beats, Fuzz-Gitarren und fetten Synthies spuckt, singt, schwärmt und verführt Spencer wieder. Die Hitmakers sind Bob Bert - "trash", Sam Coomes (Quasi)- synth & vocal, M. Sord - drum und the man himself vocal & guitar. Sein Label verspricht Spencer Gets It Lit sei sein komplexestes, groovigstes und spaßigstes Album seit Jahren; eine dunkle und tanzbare Odyssee eine überlegte Abrechnung mit dem frühen 21. Jahrhundert als auch eine Feier des Ortes, wo Elektrizität auf Intellekt träfen. Well, well, well....

Und unser Rezensent merkt an:
Auch schon seit den mittleren 80ern mit Pussy Galore und Boss Hogg around, zieht Jon Spencer unbeirrt sein schepperndes Garagenpunk-Ding durch. Ob mit Blues Explosion oder mittlerweile mit den Hitmakers, der Sound ist wie immer: krachiger Garagenfuzz, scheppernd-geshoutete Vocals und diesmal auch leiernde Farfisa-Orgel, das Ganze kraftvoll und explosiv inszeniert. Die Produktion von „Spencer Gets It Li“ fällt gewohnt minimalistisch und knochentrocken aus. Drummer Bob Bert war schon bei Pussy Galore dabei, Noise-Veteran Sam Coomes kennt man u.a. von Donner Party. Hier steuert er Space-Fuzz-Synthie-Querschläger bei, die das Album doch recht außergewöhnlich klingen lassen. Trashiger Retro-Futurismus trifft auf kernige Garagen-Härte, die Beats sind ruff, aber meistens funky. Die verzerrten Space-Noises sind das Salz in der Suppe und lassen das Album aus Spencers konsistentem Oeuvre durchaus ein Stück herausragen. Schöne Aussichten: Zumindest in Übersee tourt die Band demnächst mit Janet Weiss (Sleater-Kinney) an den Drums vielleicht klappt das hierzulande ja auch mal wieder? (Joe Whirlypop)

Tracklisting
1. Junk Man<
>2. Get It Right Now<
>3. Death Ray<
>4. The Worst Facts<
>5. Primary Baby<
>6. Worm Town<
>7. Bruise<
>8. Layabout Track<
>9. Push Comes To Shove<
>10. My Hit Parade<
>11. Rotting Money<
>12.. Strike 3<
>13. Get Up & Do It
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