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Dumb: Club Nites - Hilfe
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Dumb - Club Nites

Cover von Club Nites
Dumb
Club Nites

Label Mint
Erstveröffentlichung 07.06.2019
Format LP
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 23,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das macht Spaß: Indie-Slacker-Punkrock der neueren Generation. Lässig hingerotzt, mit nonchalantem Sprechgesang. Schert sich keinen Deut um Genregrenzen und mischt mit Verve Pavement mit Minutemen, Dinosaur Jr. mit Modern Lovers, das Ganze mit einem Hauch von Devo angereichert. Die vierköpfige Truppe kommt aus Vancouver und entfaltet einen leicht fahrigen, ein wenig nervösen Postpunk-Sound. Die beiden Gitarren mal hart, mal schrammelig, der Gesang irgendwo zwischen Mark E. Smith (The Fall) und Jonathan Richman. Dabei entstehen Bravour-Nummern wie der hinreißende Titelsong. Die Wurzeln dieses Albums scheinen mir in den späten 70ern und frühen 80er zu liegen, bei Labels wie Homestaed, Sub Pop, SST und Touch & Go, die Modernisierung gelingt trotz dieser hörbaren Referenzen. Dumb klingen frisch und dynamisch, teils richtig explosiv. Die knackigen Zwei-Minuten-Songs basieren auf fiebrigen Riffs, wirken aber dennoch nicht zerfahren. Am Rande trötet auch mal ein noisiges (nicht jazziges) Sax, das Ganze hat ebenso viel Witz wie Power. „Incredibly catchy spastic punkrock“ las ich irgendwo, das kommt hin. (Joe Whirlypop)

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