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Wolf Mountains: Superheavy - Hilfe
hilfe

Wolf Mountains - Superheavy

Cover von Superheavy
Wolf Mountains
Superheavy

Label This Charming Man
Erstveröffentlichung 20.10.2017
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Also so richtig heavy sind die nicht, viel mehr oft sogar ein wenig lasch im DIY-Postpunk-Sound. Live aber durchaus auch deutlich lauter, grundsätzlich aber reduziert auf das Wesentliche (Drums, Bass, Gitarre, Gesang). Die englisch singende Band aus Stuttgart hat gleich mehrere Bezüge zu den Nerven zu bieten: zum einen erscheint ihr Debütalbum bei deren ehemaligem Label This Charming Man und zum anderen teilt man sich mit dem umtriebigen Kevin Kuhn den Drummer. Wolf Mountains orientieren sich auf ihrem zweiten Album oft an dunklerem Postpunk aus den frühen 80ern, mit gerne ein wenig verhalltem, garagigem Sound, ziemlich dominantem, elastischem Bass und einer vielseitigen Stromgitarre, die aber nicht in stumpfes Punkrock-Riffing verfällt, sondern sich eher schon im strukturierten Noiserock-Format und insgesamt ziemlich frei bewegt. Das Trio verbindet dabei undogmatisch (und teils auch ein wenig unfertig) den leicht zickigen Indie-Postpunk von Acts wie Pavement und Ty Segall (schlägt das Label als Referenzen vor, passt auch) mit den bittersüßen Melodien der späteren Hüsker Dü (mein Einfall). Der Gesang ist im Vergleich zu den Nerven etwas unauffällig, was dafür die Gitarrenarbeit besser zur Geltung bringt. Die ist ebenso kantig und manchmal auch gekonnt windschief wie die meisten Songs selbst, wobei es immer wieder zu schönen kleinen Momenten des puren Pop oder auch psychedelisch ausgearbeiteten Gitarrenflächen kommt, was mich bei einzelnen Songs zumindest kurz an so schöne Bands wie Pastels und Weather Prophets denken lässt. Produziert haben Max Rieger (Die Nerven, All Diese Gewalt) und Thomas Zehnle (Levin Goes Lightly). (Joe Whirlypop)

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