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Wendy James: The Price Of The Ticket - Hilfe
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Wendy James - The Price Of The Ticket

Cover von The Price Of The Ticket
Wendy James
The Price Of The Ticket

Label
Erstveröffentlichung 19.02.2016
Format LP (+CD)
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 36,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Mit Solo-Alben überflutet uns die ehemalige Transvision Vamp-Frontfrau nicht gerade, zieht man die Racine-Gruppen-Werke ab, so ist The Price Of The Ticket erst Alleingang No. 3 in ihrer eigenen Geschichte. Streng genommen erwartete ich, auch mit Blick auf das Cover, eher magere Kost, doch die erstaunlich jung klingende Wendy belehrte mich ebenso energisch wie nachhaltig eines Besseren. Reife, herzhaft handgemachte bis rohe Songs (11 von 13 Tracks dabei James-Originale), perfekt pendelnd zwischen Blake Babe-Charme und Patti Smith-Pathos, zwischen rauher Punk-Kante und frühem Rock’n’Roll, werden mit mal mädchenhaftem Charme, mal furiosem Femme Fatale-Feuer dargereicht, ihren ganz besonderen Reiz aber erhält die Song-Kollektion durch die bemerkenswerte Begleitband, die Wendy mit mal Go-Betweens-schrammelnden, mal saftig verzerrten E-Gitarren, Schlagwerk und unprätentiösem Piano ins rechte/rohe Klang-Licht setzt: Lenny Kaye (Patti Smith), Glen Matlock (Sex Pistols, The Faces) und James Sclavunos (Nick Cave) liefern das Rock’n’Roll-Gerüst zwischen handgearbeiteter Ballade, Punk und Pub-Rock, das seinen mitreißenden, irgendwie definitiv britischen Platz in der Mitte zwischen Robert Forster, Juliana Hatfield und Blondie findet. Zwei der vier Bonustracks wurden bereits 2012 mit James Williamson und Steve Mackay (The Stooges) aufgenommen (die beiden Cover-Versionen des Albums: You’re So Great/Fred Smith und das packende It’s Alright Ma/Bob Dylan). (cpa)

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