Gong Wah: A Second - Hilfe
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Gong Wah - A Second

Cover von A Second
Gong Wah
A Second

Label Tonzonen
Erstveröffentlichung 25.03.2022
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 17,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das Genre „Fuzzwave” wird mir für dieses Album untergejubelt finde ich lustig, aber nicht so ganz zutreffend. Beim 2020er Debütalbm von Gong Wah hörte ich wie jetzt auch eine überzeugende Mischung aus Shoegaze, Postpunk und spacigem Classic Rock. Die Kölner Band lebt vor allem von der coolen Stimme von Sängerin Inga Nelke, die sich souverän gegen teils krachige Gitarrenwände durchsetzt. In wilden Momenten spielen Gong Wah harten und spacigen Noiserock und wummernden Shoegaze, oft klingt es aber auch sehr bodenständig, songorientiert und klassisch. Sonic Youth scheinen mir eine wichtige Referenz zu sein, auch eine gewisse postpunkige Wavigkeit kann ich attestieren. „A Second” scheint mir deutlich in den spätem 80ern verwurzelt, klingt eher amerikanisch als britisch. Die beiden ruffen Gitarren sorgen meistens für einen dichten Wall Of Sound auf der Bühne sind Gong Wah vermutlich ganz schön laut. Dennoch ist die klare Frauenstimme immer sehr präsent, was auch an der bei allem Schalldruck sehr sauberen Produktion liegt. Aus den Rahmen fällt „Paint My Soul“, mit Beatbox und dunkel-dräuendem Synthie-Fuzz. Auch das achtminütige „One Fine Day“ pluckert mit Beatbox, der Song entwickelt sich in Richtung düster-postmodernem Artrock mit darkwaviger Verve. Cool und eigenwillig, wie auch das gesamte Album einen sehr eigenständigen Charme entwickelt. (Joe Whirlypop)

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