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Besnard Lakes: Are the Last of the Great Thunderstorm Warnings (lim.ed. Purple Vinyl) PRE-ORDER - Hilfe
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Besnard Lakes - Are the Last of the Great Thunderstorm Warnings (lim.ed. Purple Vinyl) PRE-ORDER

Cover von Are the Last of the Great Thunderstorm Warnings (lim.ed. Purple Vinyl) PRE-ORDER
Besnard Lakes
Are the Last of the Great Thunderstorm Warnings (lim.ed. Purple Vinyl) PRE-ORDER

Label Full Time Hobby
Erstveröffentlichung 05.03.2021
Format 2-LP (+MP3)
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 27,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

limitierte 2-LP in purple vinyl.
Das 6.Album der Psych-Rockband aus Montréal ist eine erschütternde, 72-minütige Suite über die Dunkelheit des Sterbens und das Licht auf der anderen Seite. Nach ihrem letzten Album "A Coliseum Complex Museum" aus dem Jahr 2016 hat die kanadische Band beschlossen neue Wege zu gehen. In diesen schwierigen Zeiten, in denen die Welt dahinschwelt, könnte es nichts weniger Trendiges geben als ein einstündiges Psych-Rock-Epos. Vielleicht gibt es aber auch nichts, was wir mehr brauchen als genau das. ...The Last of the Great Thunderstorm Warnings ist ein hell leuchtendes Requiem: neun Melodien, die in eine Melodie zusammen schmelzen, und sechs Musiker, die eine Band bilden - entfesselt und ungezwungen, durchdringend und technikbegeistert. Am Ende des goldenen Tages sind The Besnard Lakes genau dort, wo sie sein sollten.

Unser Rezensent hat's gehört:
21er der Kanadier nach 5 Jahren Funkstille. 9 Stücke, fast alle über 5 Min. lang. Melodienreicher Psychedelic Dream Pop in getragener zuweilen betörender Schönheit des Klanges, mal mit, mal ohne viel Bodenhaftung. Verspielt-aufgelöst-atmosphärischer Psychedelic Space Pop, der in der 2. Hälfte handfest und rhythmisch geerdet wird, mit himmelwärts strahlenden Chorälen, hypnotisierend. Weit ausholende im Raum schwebende Klangschwaden, ein bischen mittleren/etwas späteren Pink Floyd verwandt, zusätzlich ein Hauch vokalisierte Cosmic Kraut-Elektronik. Etwas rockigere (freilich attraktiv psychedelisierte und von in Watte gepackten Vocals abgefederte), z.T. zeitgemäßere Sounds, effektiv Groove-unterlegt, auch mal dezent schärfere Gitarren, leichtes Shoegazer-Feeling. Zwischendurch 11 (bei insgesamt 72) überflüssige Minuten, gemächlich voranschreitender Cinemascope/Klangwall-Indie Rock/Pop, atmosphärisch betont. Das 18-minütige Titelstück schließlich arbeitet mit mehreren all dieser Elemente, teils voluminös-elegisch, um nach 7 Minuten in rhythmus- und melodie-lose Kosmische Musik-Sphären zu entfleuchen, eine Art ganz frühe Cluster in noch einmal beruhigt. Der Pop-Aspekt dieses Albums ist nicht zu vernachlässigen. (detlev von duhn)

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