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Spacelords: Spaceflowers - Hilfe
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Spacelords - Spaceflowers

Cover von Spaceflowers
Spacelords
Spaceflowers

Label Tonzonen
Erstveröffentlichung 21.02.2020
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Der erwartete Triumph: das neue Opus der Reutlinger Spacerocker ist ein psychedelisches Monster von höchsten Gnaden. Der Studio-Vorgänger „Water Planet“ war 2017 mein Album des Jahres meine Erwartungen an „Spaceflowers“ sind also ganz schön hoch, werden aber souverän erfüllt. Hier stimmt einfach alles, vom drogenseligen SciFi-Artwork bis zum klangmächtigen Produktionssound. Die drei knorrigen Typen legen also wieder ein mächtiges Brett vor und liefern drei Musterbeispiele klassischen Spacerocks ab. Wie immer ganz ohne Vocals, stoisch und hart riffend und dennoch ungeheuer spannend. Die beiden ersten Nummern (12 und 13 Minuten lang) kennen Fans bereits vom letztjährigen Live-Album „On Stage“, sie bieten klassischen Spacelords-Sound: episch, wuchtig, tonnenschwer. Getragen vom gewaltigen Groove von Drummer Marcus Schnitzler, der mit dem Punch von John Bonham und gelassener Beharrlichkeit die Basis für den schleppenden Psychedelic-Rock bildet. Basser Akee Kazmaier beeindruckt mit spacig-verfremdeten Riffs und allerlei Effekten, seine voluminöser Sound erinnert an Geezer Butler zu besten Black Sabbath-Zeiten. Hazi Wettsteins turmhohe WahWah-, Fuzz und Reverb-Gitarrenriffs sind die Krönung, klangmächtig steuern sie die gemächliche Entwicklung mit fast unmerklichen Variationen, die die langen Songs immer spannend bleiben lassen. Der zweite Song „Frau Kuhnes Kosmos“ fällt mit seinem rasanten Tempo etwas aus dem üblichen Spacelords-Format, rockt dafür aber wie Hölle. Bleibt das epische „Cosmic Trip“, eine 25-minütige Reise in den säurehaltigen Weltraum, trotz leichter Prog-Anklänge ein stampfendes Spacerock-Monster auf der Basis tonnenschwerer Black Sabbath- und Hawkwind-Riffs. Neu sind die fernöstlichen Harmonien, gespielt mit Saz, Didgeridoo und Zurna ein erhabenes Meisterwerk. (Joe Whirlypop)

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