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Bröselmaschine: Elegy - Hilfe
hilfe

Bröselmaschine - Elegy

Cover von Elegy
Bröselmaschine
Elegy

Label MIG (Made In Germany)
Erstveröffentlichung 25.10.2019
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Erstaunlich genug, dass es die Duisburger Band nach über einem halben Jahrhundert überhaupt noch gibt. Dass Bröselmaschine heute aber so dermaßen zeitlos klingen, finde ich schon erstaunlich. Das neue Album „Elegy“ hätte so eigentlich zu jedem Zeitpunkt zwischen den frühen 70ern und heute erschienen sein können. Das Genre ist schlicht und einfach Rock. Oder besser: Blues-und Melodic Rock was dann natürlich doch auf die mittleren 70er verweist. Mit Orgel und Gitarre, mal satt (fast heavy) rockend, mal bluesig und mehrfach ein wenig folky in Richtung irisch angehauchter Harmonien, was dann auch dank schöner Unisono-Passagen von Tasten und Saiten ein wenig an Thin Lizzy erinnert. Die Vocals überzeugen, Haupt-Sängerin Stella Tonon ist seit fünf Jahren dabei. Von der Originalbesetzung ist nur noch Deutschlands Gitarrenlehrer Nummer 1 Peter Bursch (mittlerweile 70 Jahre alt) dabei, der wie gewohnt auch gerne zur Sitar greift. Auch sonst gibt es instrumentale Vielfalt: mal mit folkrockiger Geige, mal mit spacigem Geblubber. Einzelne Song klingen nach tribalistischem Native American-Rock, Oriental-Rock und psychedelischem Bluesrock, gecovert wird „I'd Rather Go Blind“, Blues-Klassiker von Etta James. Auch das zweite Studioalbum seit dem 2017er Comeback „Indian Camel“ überzeugt mit klassischem Rockhandwerk und ist angenehm stiloffen. Nicht nur deshalb aller Ehren wert. (Joe Whirlypop)

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