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Josefin Öhrn & The Liberation: Sacred Dreams - Hilfe
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Josefin Öhrn & The Liberation - Sacred Dreams

Cover von Sacred Dreams
Josefin Öhrn & The Liberation
Sacred Dreams

Label Rocket Recordings
Erstveröffentlichung 26.04.2019
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 12,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Auf ihrem dritten Album findet OBS-Veteranin Josefin Öhrn mit ihrer Band The Liberation einen wirklich sehr schönen Einstieg: mit treibendem Spacepop ohne jede Schwere. Ein fuzziges Bassriff trägt den geraden Beat, der sanft gehauchte Mädchengesang wird lediglich durch schlanke Ornamente von E-Piano und Reverb-Gitarre unterstützt. Weniger ist auch bei psychedelischer Musik oft mehr. Das wirkt dann fließend und treibend zugleich, gerade auch dann, wenn ein pulsierendes Keyboard den Groove vorgibt. Das gerät dann richtig tanzbar, dennoch spacig wiederum recht leicht und luftig. Ein sehr schöner Beginn also, selbstbewusst auf eigenen musikalischen Pfaden wandelnd. Auch der Gesang wirkt mutiger als zuletzt, auch wenn die in London lebende Schwedin sicher keine charismatische Sängerin ist. Muss sie zu diesem harmonischen, krautig-spacig-psychedelischen Sound auch nicht sein. Der diesmal tatsächlich auch mal etwas elektronischer ausfällt. Die klassischen Einflüsse von Velvet Underground über Suicide bis Spacemen 3 geraten diesmal in den Hintergrund, stattdessen geht der Weg phasenweise fast schon in Richtung Cosmic Disco im 80er-Sounddesign. Cool verblubbert, mit sprechgesungenem Französisch (Hallo Liminanas!) und einem Hauch von darkwavigem Dreampop. In der zweiten Albumhäfte wird auch mal in den gemütlichen Cowboy Junkies/Mazzy Star-Modus zurückgeschaltet, auch ein Acid- Folksong ist zu höre. Ansonsten wird eleganter Spacepop- und -rock in modernisierter Form zelebriert. Produziert und mitgespielt hat Andy Ramsay (Stereolab). (Joe Whirlypop)

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