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Epitaph: Long Ago Tomorrow - Hilfe
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Epitaph - Long Ago Tomorrow

Cover von Long Ago Tomorrow
Epitaph
Long Ago Tomorrow

Label MIG (Made In Germany)
Erstveröffentlichung 31.05.2019
Format 2-LP
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 23,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Wahnsinn - 50 Jahre Epitaph dürfen mit diesem neuen Album gefeiert werden. Und die deutsch-britischen Rocklegenden aus Dortmund präsentieren sich in erfreulicher Spätform. Das Artwork ist schon mal gar nicht vintage, sondern eher futuristisch - der Sound auch nicht allzu altmodisch, eher schon zeitlos. Und erstaunlich heavy. Es beginnt mit messerscharfen Gitarrenriffs und überzeugend mehrstimmigem Gesang - erinnert mich an die guten Metal-Zeiten in der ersten Hälfte der 80er. Blitzsauber produziert, mit dezenten Orgelsounds oder Keyboards angereichert, insgesamt aber doch von schnörkelloser Härte geprägt. Respekt für so viel vehemente Power! Auch im weiteren dominiert knackige, hardrockige Gitarrenarbeit zu meist mehrstimmigem Gesang. Aus dem Rahmen fällt ein Solo mit elektrischer Violine von Gast Tim Reese, ansonsten gibt es satten, kompakten Hardrock mit zwei souveränen Gitarren (gerne Twin-Style wie bei Thin Lizzy) und überwiegend mehrstimmigen Gesang. Erstaunlicherweise spielt die Band ja noch fast in Originalbesetzung mit den beiden Briten Cliff Jackson und James McGillivray, Bassist Bernd Kolbe sowie dem auch schon 1977 an Bord geholten Gitarristen Heinz Glass. Als weiterer Gast ist Klaus Henatsch (Nektar) dabei. Gemeinsam lassen es die Urgesteine nach fettem 70er (Uriah Heep)- und 80er-Hardrock klingen, was sie nach wie vor überzeugend drauf haben. Über die kitschige Ballade hüllen wir den Mantel des Schweigens, kann man aber gut verschmerzen. (Joe Whirlypop)

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