Exploded View: Obey - Hilfe
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Exploded View - Obey

Cover von Obey
Exploded View
Obey

Label Sacred Bones
Erstveröffentlichung 05.10.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Es beginnt mit psychedelisch-verträumtem Acid Folk der neueren Generation, um sich dann aber konsequent weiterzuentwickeln. Anklänge an Mazzy Star und Jefferson Airplane in romantischem Dreampop werden mit dem dritten Song vertrieben: das raue „Dark Stains“ ist expressiver, treibender Postpunk. Klingt wie circa 1981,mit stoischem Bass-Riff, Vocals a la Siouxsie, Sequencer-Beat und leichtem Suicide-Vibe ein faszinierender Trip. Auch im Weiteren dominieren Früh-80er-Assoziationen: Gary Numan, Keyboardflächen und Wave-Vibe. Der Gesang ist kühl, aber intensiv, gerät manchmal auch etwas schläfrig, bleibt aber dennoch fesselnd. Nach den anfänglichen Postpunk-Tendenzen gerät das Album im weiteren Verlauf dann auch fast lyrisch, mit elegischen Artpop-Momenten, sanft und fließend, mit akustischen Gitarren zu weichgezeichneten Electronics auch das funktioniert. Am besten gefallen mir aber die monoton-goovenden, tiefbassigen Post-Siouxsie-Songs, auch mal mit Zerrgitarre dunkel, stoisch, intensiv. Exploded View bestehen aus der in Wales geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin Annika Henderson, dem Mexikaner Hugo Quezada (Robota) und Martin Thulin (Crocodiles). Dieses zweite Album der Band wurde in Mexiko aufgenommen, klingt aber eher nach Berlin während der Mauerjahre. (Joe Whirlypop)

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