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Renaissance: Delane Lea Studios 1973 - Hilfe
hilfe

Renaissance - Delane Lea Studios 1973

Cover von Delane Lea Studios 1973
Renaissance
Delane Lea Studios 1973

Label Cleopatra
Erstveröffentlichung 13.02.2015
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Immer wieder schön zu hören, welche Live-Leckerbissen Labels wie Klondike, Keyhole oder Cleopatra (wie im vorliegenden Fall) aus dem Staub der Archive retten und auch klanglich meist goutierbar, ja genusswert darreichen. Dieser damals auch als Radio-Broadcast verwandte Live-Mitschnitt aus den DeLane Lea-Studios (wo die zweite Renaissance-Inkarnation bereits zwei Alben einspielte) porträtiert das kunstvoll-klassisch agierende Art-Folk-Rock-Quintett am Vorabend seines bemerkenswerten Höhenfluges, mit dem just fertiggestellten, wundervollen Ashes Are Burning-Album im Gepäck und die sonst eher zurückhaltende Tournee-Aktivität für einen einzigen Ausnahme-Auftritt lockernd, um vor geladenem Publikum am Studio-Tatort nahezu das komplette Werk aufs Delikateste darzubieten. Das 10-minütige Can You Understand bildet erstmals die berauschende Konzert-Eröffnung (was später der Stamm-Platz des Stückes werden sollte), John Tout’s an klassischen Verweisen reiches Flügel-Spiel und Annie’s unvergleichlich klare, helle Stimme strahlen um die Wette und machen nachhaltig deutlich, wie wundervoll die Band als kongenial agierendes Ganzes, auch ohne volles Orchester wirken kann. Im Verlauf des bewundernd beklatschten Konzerts folgen, neben zwei Vorgänger-Abstechern mit Sounds Of The Sea und Prologue, mit nur einer Ausnahme sämtliche Songs des aktuellen Werkes, wobei die Trio-Suite aus Carpet Of The Sun, At The Harbour und Ashes Are Burning in einer bemerkenswerten, um Gastauftritte von Andy Powell und Al Stewart bereicherten, zwölfminütig-epischen Fassung des Titelstücks gipfelt. Eine wundervolle, weil lohnende Entdeckung und willkommene Ergänzung des an offiziellen Veröffentlichungen nicht gerade umfangreichen Renaissance-Live-Schatzes, klangtechnisch für Broadcast-Verhältnisse mehr als erfreulich, künstlerisch wertvoll und nicht nur für Verehrer der engelsgleichen Annie ein wahres Muß. (cpa)

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