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Zeal & Ardor: Stranger Fruits - Hilfe
hilfe

Zeal & Ardor - Stranger Fruits

Cover von Stranger Fruits
Zeal & Ardor
Stranger Fruits

Label Radicalis
Erstveröffentlichung 08.06.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Nichts für schwache Nerven und nach wie vor außergewöhnlich: Zeal & Ardor verbinden sumpfigen Voodoo-Delta-Blues, Chaingang-Chants und Field Hollers aus den tiefsten Südstaaten mit schwärzestem Metal. Extrafett produziert, mit massiven Gitarrenriffs und der spirituellen Energie (oder gar satanischen Inbrunst?) von reisenden Erweckungspredigern in den Südstaaten. Gospel meets Metal, Black Keys treffen auf Black Metal und den Soundtrack vom Exorzisten. Deltablues im Höllenschlund, getragen von einem schweren, schleppenden, teils swampigen Groove. Nein, das hört man nicht mal eben nebenher, was Manuel Gagneux auf seinem zweiten Album veranstaltet. Sein aggressiv geshouteter Gesang erinnert an manische Vokalisten wie den Irren von Reverend Shine Snake Oil Co. Aber eben mit prog-metallischer Basis und expressiven Riff-Ausbrüchen. Das ist extrem dynamisch, intensiv, wütend und auch laut. Ein hartes Brett weit abseits des konservativen Metal-Lagers, auch mal mit Gospel-Handclaps als rhythmischer Basis zu Slayer-artigen Gitarrenriffs. Holy Shit, das würde ich gerne mal live erleben. (Joe Whirlypop)

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