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Joe Bonamassa: Blues Of Desparation - Hilfe
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Joe Bonamassa - Blues Of Desparation

Cover von Blues Of Desparation
Joe Bonamassa
Blues Of Desparation

Label Provogue
Erstveröffentlichung 24.03.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Neues Studioalbum vom Rocker unter den weißen Blues-Gitarristen. Der Mann aus Utica, NY klingt hier mehr denn je nach saftigen Südstaaten, spielt harten Bluesrock und kernigen Southern Boogie. Dank reichlich Slide-Einsatz und auch wegen des zunehmend nach souligem Gregg Allman klingendem Gesangs (plus Chordamen) ist die Grenze vom harten Bluesrock (oder bluesigen Hardrock) in Richtung Southern Rock hier ein ums andere Mal überschritten. Oft klingt es wie eine besonders kernige Version der Allman Brothers, wobei sich allerdings der Drum-Stil erheblich unterscheidet, denn satt subtil-elastischer Allman-Eleganz arbeitet Anton Fig hier mit tonnenschwerem Wumms, der doch eher an ZZ Top erinnert. Die einzelnen Songs werden aber durchaus unterschiedlich gestaltet: mal mit psychedelischen Streichern, mal mit souligen Bläsern, auch Honky Tonk-Piano oder Hammond sorgen für einen extrafetten Sound. Aber auch ruhigere Songs geraten ausgesprochen atmosphärisch, vor allem „Drive“ hat es mir mit TexMex-Flavour und Chris Isaak-Feeling sehr angetan. Aufgenommen wurde wie gewohnt mit Hausproduzent Kevin Shirley (Led Zeppelin, Iron Maiden) in den ehemaligen RCA-Studios in Nashville. Im besten Sinn konservatives Bluesrock-Brett von gewohnt hohem Härtegrad. (Joe Whirlypop)

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