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Supersonic Blues Machine: West Of Flushing, South Of Frisco - Hilfe
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Supersonic Blues Machine - West Of Flushing, South Of Frisco

Cover von West Of Flushing, South Of Frisco
Supersonic Blues Machine
West Of Flushing, South Of Frisco

Label Provogue
Erstveröffentlichung 26.02.2016
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 9,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Nicht nur der Bandname, nahezu alles, was mit dem Debut dieses Dreier-Kraft-Pakets zusammenhängt, ruft, ja schreit nach Superlativen & Advanced Namedropping. Doch anstatt sich in den faszinierenden Fakten zu verlieren, sollte man sich schlicht und einfach hinsetzen und das Hirn von diesem deftig-heftigen Hard’n’Heavy-Blues’n’Boogie-Trio-Tornado wegblasen lassen. Mal in voll ausgekosteter Breite, mal von unbremsbarer Energie getrieben, geht es hier mit mauernsprengender Gitarren-Kraft an die weihevollen Wurzeln des Blues-Rock, getragen von bretthartem Schlagwerk und gekrönt von einer rauchig-reibenden, kraftvoll-kratzenden Soul-Shouter-Stimme, die klingt, als habe man Robert Cray ein Jahr lang unter Whiskey gesetzt. In 13 Songs lässt der Alleingang-erfahrene, leidenschaftliche Lead-Gitarrist und rauh-reife Sänger Lance Lopez dabei Herkunft- und Hautfarbe-Fragen vergessen, erinnert sein kraft- und seelenvolles Singen mal an Jack Bruce, mal an Phil Lynott, mal an Ty Taylor (Vintage Trouble), während er und seine zwei Kampfkumpanen Kenny Aronoff (Drums/John Mellencamp, Bob Dylan, Bog Seger, Glen Frey etc.) und Fabrizio Grossi (Bass/Joe Bonamassa, Steve Vai, Billy Gibbons, usw., Ihr merkt, das Namen-Nennen beginnt bereits…) drumherum ein vor Saft und Kraft platzendes Groove-Gebäude unter Strom setzen. Zwischen gleißenden Gitarren-Parts, prasselnd-peitschender Perkussion, hemmungslos saftiger Mundharmonika, schwärend-schwelgender Hammond B 3 und gospel-gleichen Chor-Sirenen entwickelt sich ein heiß umspielter Hexenkessel aus gnadenfreiem Groove-Gründeln, atemlosem Hochoktan-Treiben und leidenschaftlich ausgelebten Momenten der Langsamkeit, wobei eingängige Eigenkompositionen und kraftvolle Coverversionen mit einer Reihe von Gastauftritten final aufgewertet werden, die dem Provogue-Label-Kenner und Blues-Rock-Gitarren-Jünger die Freudentränen in die Augen treibt: Warren Haynes, Chris Duarte, Eric Gales, Walter Trout, Billy F. Gibbons und Robben Ford erfüllen ungeahnte Twin-Lead-Gitarren-Wunschträume und hinterlassen auch stimmlich ihre prägenden Spuren auf einem vor Energie, Gefühl und Seele schier berstenden Blues-Rock-Prachtstück. Warnhinweis: Verführt fast unweigerlich zur Maximal-Auslastung der heimischen Lautstärke-Möglichkeiten. (cpa)

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