Suche / Search

 

Keep an eye on...

GLITTERHOUSE

Bror Gunnar Jansson: Moan Snake Moan - Hilfe
hilfe

Bror Gunnar Jansson - Moan Snake Moan

Cover von Moan Snake Moan
Bror Gunnar Jansson
Moan Snake Moan

Label Normandeep Blues
Erstveröffentlichung 26.06.2015
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Die Assoziation zu “Black Snake Moan” ist natürlich gewollt: der Schwede Bror Gunnar Jansson macht hier durchaus auf Samuel Jackson im gleichnamigen Film und spielt den dreckigsten Heavy Blues. Jedoch als One-Man-Band, was man auf dem Album allerdings so nicht merkt, da hier teilweise schon mehrere Spuren übereinander gelegt wurden und auch einige Gäste mitspielen, weshalb man Rumpel-Drums, E-Gitarre, Gesang und Sax zugleich hört, dazu auch mal Cello, Trompete und sogar Tuba. Jansson singt rau und kehlig – Howlin‘ Wolf scheint sein großes Vorbild zu sein. Seine Gitarre ist lowdown und bluesig, die Beats strukturbeding schlicht, gerne auch mit lässigen Handclaps. Textlich taucht der Schwede tief in die Abgründe des Delta-Blues und der US-Südstaaten-Mythologie, mit obskuren Mörderstories und auch sonst in inhaltlicher Nähe zu Nick Cave. Zwischendurch hören wir auch mal Spuren von Zydeco oder spätem Johnny Cash, und mit „One For Earth“ auch eine in diesem Kontext doch eher unerwartete Ein-Mann-Hommage an eben jene Band aus Seattle. Mit seinem zweiten Album empfiehlt sich Bror Gunnar Jansson ansonsten aber allen Garage-Blues-Freunden von King Automatic, Reverend Beatman und Scott Biram, auch wenn er insgesamt nicht ganz so wild, dafür aber historischer orientiert klingt. (Joe Whirlypop)

noch mehr von Bror Gunnar Jansson