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Wire - 10:20

Cover von 10:20
Wire
10:20

Label Pink Flag
Erstveröffentlichung 19.06.2020
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 12,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Einst für als limitierte Veröffentlichung zum Corona-bedingt geknickten Record Store Day geplant, gibt es diese Raritäten-Sammlung aus dem Wire-Werk jetzt erfreulicherweise ganz regulär, und bietet so auch dem Norm-Käufer die zweigeteilte Rückschau auf zwei Sessions aus den Jahren 2010 (zu Zeiten von Red Barked Tree) und 2020 (Mind Hive). Aus welchen Gründen die Stücke wie Boiling Boy, German Shepherds, He Knows, Underwater Experiences, Wolf Collides oder Over Theirs nicht ihren Weg auf die offiziellen Alben-Veröffentlichungen fanden, bleibt unklar machen sie doch diese den Matt Simms-Jahren gewidmete Kollektion zu einem vollwertig-eigenständigen Album.

Unser Rezensent dazu:
Das Spätwerk von Wire begleitet mich seit vielen Jahren und ich bin noch nie enttäuscht worden. Dieses mehr oder weniger neue Album packt mich auch wieder von Anfang an. Allein diese einzigartige postpunkige, aber immer kontrollierte Soundästhetik, da weiß man von den ersten Tönen an, dass man es mit den vitalen Veteranen zu tun hat. Die Musik hat sich in den letzten gut 40 Jahren tatsächlich kaum verändert: Klar strukturiert und dunkel in der Anmutung, erweisen sich Wire als Meister des unterkühlten Postpunk. Schlank produziert im klassischen Bandformat, kein elektronischer Schnickschnack stattdessen markante Songs mit dynamischer Dramaturgie. Der Opener „Boiling Boy“ ist einer meiner allerliebsten Wire-Songs und stammt ursprünglich vom 1988er Album „A Bell is a Cup Until It Is Struck“. Mit schlichten Gitarrenriffs und melancholischem Gesang, im richtigen Moment dann satt beschleunigend und viel dynamischer, als man den Herren in fortgeschritten mittlerem Alter eigentlich zutraut. Ein Konzept gibt es auch: es handelt sich um überarbeitete Remakes eigener älterer Songs aus den vergangenen gut 30 Jahren, weshalb dem Kenner hier auch einiges gleich recht bekannt vorkommt. Eher keine naheliegenden Hits, sondern Verstreutes und Unveröffentlichtes. “Underwater Experiences” fällt aus dem Rahmen und ist ausnahmsweise ein derber, aber cleverer Brecher von herber Kraft. Großartig finde ich auch „The Art Of Persistence“, ein ganz typischer Song von melodischer Brillanz, bislang so gut wie unveröffentlicht. (Joe Whirlypop)

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