Ozzy Osbourne: Ordinary Man - Hilfe
hilfe

Ozzy Osbourne - Ordinary Man

Cover von Ordinary Man
Ozzy Osbourne
Ordinary Man

Label Epic
Erstveröffentlichung 21.02.2020
Format LP
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Über das Understatement im Titel kann ich milde lächeln, denn Ozzy ist mir als Celebrity schnurzegal. Für mich bleibt er der ebenso irre wie charismatische Black Sabbath-Sänger, dessen Lebenswerk eine halbe Dekade nach dem Sabbath-Debüt nicht hoch genug geschätzt werden kann. Dass ein spätes Soloalbum im Alter von 71 Jahren die Hardrockwelt nicht auf den Kopf stellen wird ist klar. Seine Leistung beim letzten Sabbath-Opus „13“ fand ich aber in höchstem Maße ehrenwert. Und auch das neue Album finde ich insgesamt gut gelungen. Der Meister ist tatsächlich bei bester Stimme (wahrscheinlich wurde ein bisschen digital nachgetuned), das Album gerät erfreulich abwechslungsreich, ohne sich anzubiedern (sieht man vom seichten Finale mit Autotune-Gast-Rapper ab). Ich höre überzeugende Sabbath-Referenzen mit schweren Riffs und hartem Groove, ein paar kleine sinfonische Kitschereien werden durch kernige Härte locker kompensiert. Das Piano-Duett mit Elton John sollte man nicht allzu ernst nehmen, dem Prince Of Darkness gelingen im Weiteren auch wieder überzeugende Metal-Hymnen von dynamischer Entschlossenheit. Zum kleinen Team gehören Andrew Watt (Produktion und Gitarre), Bassist Duff McKagan (Guns N'Roses) und Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith. Als Gast ist u.a. Tom Morello (Rage Against The Machine) dabei. Grundsolides Alterswerk von einem unzerstörbaren Querkopf. (Joe Whirlypop)

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