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No More: Love, Noise & Paranoia (1979-2019) - Hilfe
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No More - Love, Noise & Paranoia (1979-2019)

Cover von Love, Noise & Paranoia (1979-2019)
No More
Love, Noise & Paranoia (1979-2019)

Label Rent A Dog
Erstveröffentlichung 12.07.2019
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 13,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Genau die Ältere erinnern sich garantiert an ihren großen Underground-Hit “Suicide Commando”. Die Kieler Postpunk-Band entstand 1979, löste sich nach wenigen Blütejahren 1986 auf, um in den 2000ern dann als Duo wieder aufzuerstehen und bis heute zu wirken. Richtig los ging es 1981 mit eben jenem Klassiker, den Zeitgenossen garantiert kennen, auch wenn man den Namen der Band wahrscheinlich längst vergessen hat. jetzt werden No More mit dieser Compilation zum 40. Geburtstag nachhaltig in Erinnerung gebracht. Anfangs mit Joy Division-Gitarre plus dünner Elektronik, düster und maschinenhaft tanzbar, entwickelte sich „Suicide Commando“ auch dank eines Remixes von DJ Hell zu einer wegweisenden Proto-Techno-Nummer. In den Anfangsjahren war der Sound der Band eckig und betont monoton, meistens mit Sprechgesang und stoischem Industrial-Beat aus der Box. Tuxedomoons „No Tears“ war sicherlich ein großer Einfluss auf No More, deren Sound aus heutiger Sicht exemplarisch für den postpunkigen Aufbruch der frühen 80er gelten kann. Teils darkwavig bis gotisch, gerne auf klarem Joy Division-Kurs, oft aber auch überraschend freigeistig in Richtung Psycho-Blues a la Crime & The City Solution (mit Sax), Oriental, knackiger Dunkel-Dancefloor oder fast schon hippiemäßiger Entspanntheit. Plus „Heroes“-Cover von David Bowie! Die musikalische Entwicklung wird hier dokumentiert, mit neueren Produktionen schafften es No More sogar zur Tatort-Musik. Vinyl kommt mit elf Songs, CD mit 20. Ende des Jahres auch wieder live zu erleben. (Joe Whirlypop)

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