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Led Zeppelin: How The West Was Won (rem.) - Hilfe
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Led Zeppelin - How The West Was Won (rem.)

Cover von How The West Was Won (rem.)
Led Zeppelin
How The West Was Won (rem.)

Label Atlantic
Erstveröffentlichung 23.03.2018
Format 3-CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 18,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Mit dieser frisch remasterten 2018er Ausgabe reiht sich jetzt auch der lange Jahrzehnte nur als Bootleg verfügbare Live-Mitschnitt jetzt, nach der offiziellen Erstveröffentlichung von 2003, auch in den großen Led Zep-Remaster-Reissue-Kanon ein. Im 18 Song-langen Tracklisting finden sich Aufnahmen der beiden Konzerte vom 25. und 27. Juni 1972 im Los Angeles Forum und der Long Beach Arena, durch gezielte Songauswahl zu einer fließenden Setlist zusammengeführt (incl. u.a. Immigrant Song, Heartbreaker, Black Dog, Going To California, Dancing Days, Moby Dick, Wholte Lotta Love, Rock And Roll, The Ocean und ca. 25 Minuten Dazed And Confused). Wie gewohnt bei der von Klangmeister Jimmy Page selbst remasterten Reissue-Reihe gibt es das Wunderwerk gleich in drei Versionen.

Jimmy Page hat einst beim Aufräumen diese Live-Aufnahmen der beiden ansonsten auch viel gebootlegten Konzerte vom 25. und 27. Juni 1972 im Los Angeles Forum und der Long Beach Arena gefunden, die dann vor 15 Jahren auch prompt offiziell veröffentlicht wurden. Wie das inzwischen so ist, kommt das Ganze jetzt erneut auf den Markt allerdings frisch von Herrn Page höchstselbst remastert und auch als zusätzliche 4er Vinyl-Version. Was auch Sinn macht, da das klassische Live-Album „The Song Remains The Same“ ja als nicht allzu gelungen gilt. Hier also die Alternative, allerdings mit weitgehend demselben Tracklisting und ähnlichen Versionen wie auf der Expanded Edition. Das liegt auch daran, dass „The Song Remains The Same“ zwar erst 1976 veröffentlicht, aber bereits 1973 aufgenommen worden ist. „How The West Was Won” hat für meinen Geschmack einen besseren Sound, knackiger und ruffer, allerdings auch mit kleinen Fehlern wie ungewollten Gitarren-Feedbacks oder auch dem einen oder anderen kleinen Trommelfehler von John Bonham (sag ich mal als Laie). Auch ist das Publikum am Anfang recht laut, aber keine Angst, mit halbseidenen Bootlegs hat diese offizielle Warner-Veröffentlichung natürlich nichts zu tun. Jimmy Page in sehr guter Form und sprüht vor prächtiger, bluesverwurzelter Spielfreude, vor allem Robert Plant ist aber absolut bestechend. Zu der Zeit war garantiert keiner besser. „Whole Lotta Love“ dauert hier (inkl. Rock'n'Roll-Medley) 21 Minuten, ist aber eine eher fahrige Version. Das der CD etwas haltlos beigelegte Booklet besticht mit sehr guten Hochglanzfotos, allerdings hätte das Song-Material statt auf drei auch auf zwei CDs gepasst. Insgesamt aber ein überzeugendes Live-Dokument, das Led Zeppelin am kreativen Höhepunkt dokumentiert, aber nicht ganz an die „BBC Sessions“ herankommt. (Joe Whirlypop)

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