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Jimi Hendrix: Both Sides Of The Sky - Hilfe
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Jimi Hendrix - Both Sides Of The Sky

Cover von Both Sides Of The Sky
Jimi Hendrix
Both Sides Of The Sky

Label Columbia
Erstveröffentlichung 09.03.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Dritter und abschließender Teil der Hendrix-Schatzhebungs-Trilogie, die 2010 mit Valley Of Neptune begann und mit People, Hell & Angels 2013 ebenso erfolgreich fortgesetzt wurde. Die 2018er Ausgabe bietet 13 klanglich meisterlich aufgearbeitete Studioaufnahmen aus den Jahren 1968 bis 1970, von denen gleich zehn Stücke hier ihre offizielle Albumpremiere erleben. Der Großteil der Songs wurde im Band Of Gypsys-Trio mit Billy Cox (Bass) und Buddy Miles (Drums) eingespielt, auf Hear My Train A Comin' allerdings hört man Mitch Mitchell und Noel Redding, weitere Aufnahmen glänzen mit illustren Gästen wie Stephen Stills (Woodstock & $20 Fine), Johnny Winter (Things I Used To Do) und mit Lonnie Youngblood (auf Georgia Blues) einem alten Weggefährten aus Curtis Knight-Tagen. Des Weiteren mit Mannish Boy, Lover Man, Stepping Stone, Power Of Soul (extended), Jungle, Sweet Angel, Send My Love To Linda, Cherokee Mist.


18er, laut Eddie Kramer (der hier mixte/co-produzierte) das vermutlich letzte Album mit unveröffentl. Studioaufnahmen 10 sind´s hier, bei 13 Tracks (die anderen 3 gab´s nur auf längst gestrichenen CDs, einer Single, der Lifelines-Box, der Scorsese Presents The Blues). Inkl. nie oder seltenst gehörter Songs: $20 Fine und Woodstock (von Joni Mitchell, damals brandneu), beide aber von Stephen Stills gesungen und mit dessen Orgel (jeweils lebendiger Rock); Jungle (ein eher ruhiger Instrumental-Jam, später funky); Things I Used To Do mit Johnny Winters feinster Slide (purer Blues, der Lifelines-Track); Send My Love To Linda (fast zärtliche Ballade wird rockig), Georgia Blues (auch purer Blues, ein Highlight, gerade der Gesang vom alten Kollegen Lonnie Youngblood). Die weiteren Höhepunkte sind unbekannte Fassungen von Hear My Train A Comin´ (langes brennendes scharfes Top-Solo in schwerem Blues), Mannish Boy (viel Feuer, rhythmisch toll), Cherokee Mist (7 Min.-Jam mit Gitarre/E-Sitar-Gespräch, viel klasse heulendes Feedback, dumpfe Trommeln, filigrane/leise Parts). Power Of Soul ist ebenfalls stark (ein Wah-Wah-Fest). Plus ungehörte Versionen von Lover Man (schnell!), Stepping Stone (rasend schnell!), Sweet Angel (Instrumental). Alles 1968-1970, vorwiegend mit Billy Cox/Buddy Miles, Sound okay, offiziell. Gut, 2,3 Stücke hätte es nicht gebraucht, insgesamt aber sehr willkommen! (dvd)

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