Metallica: Hardwired ... To Self-Destruct (ltd. DeLuxe Edition) - Hilfe
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Metallica - Hardwired ... To Self-Destruct (ltd. DeLuxe Edition)

Cover von Hardwired ... To Self-Destruct (ltd. DeLuxe Edition)
Metallica
Hardwired ... To Self-Destruct (ltd. DeLuxe Edition)

Label Mercury
Erstveröffentlichung 18.11.2016
Format 3-LP (+CD)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 69,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Während das Frühwerk von Metallica (also bis ca. „Master Of Puppets“ von 1986) über alle Zweifel erhaben ist, wurde es mit der Wende zum Mainstream und dem einen oder anderen Schnitzer in der Selbstdarstellung zumindest für mich eher schwierig mit Metallica, die späteren Alben ließen mich schlicht kalt. Das letzte („Death Magnetic“) liegt auch schon acht Jahre zurück, Metallica scheinen aber unverwüstlich zu sein. Und besinnen sich mit diesem neuen Opus (Doppel-Album, das aber auch auf eine CD gepasst hätte) tatsächlich auf ihre Wurzeln. So richtig hart und schwer, zwischen Thrash und beinhartem Präzisions-Geriffe. Die Pluspunkte: „Hardwired ... To Self-Destruct“ klingt fantastisch, Produzent Greg Fidelman lässt die Herren extrem druckvoll und wirklich messerscharf klingen. Vor allem der für mich oft schwierige Gesang von James Hetfield ist kein Problem mehr, die Dynamik des Gesamtsounds ist schlicht faszinierend. Und der eine oder andere richtig schnelle Brecher im klassischen Speedmetal-Format macht mir größte Freude vor allem das finale „Spit Out The Bones“ ist ein Fest. Zu bemängeln habe ich teils die Qualität des Songwritings: die fast alle um die sechs Minuten langen Midtempo-Nummern haben in Summe außer Kraft und einem Hang zum progigen Angeber-Break oft nicht allzu viel zu bieten und ähneln sich im typischen Metallica-Format dann doch zu sehr. So gesehen hätte ein Album mit normaler Laufzeit sicher besser funktioniert. Der Gesamteindruck ist aber doch ein sehr guter, hätte nicht gedacht, dass die seit 35 Jahren aktiven und durchaus zu einer gewissen Dekadenz neigenden Kalifornier noch einmal ein derart hartes, frisches und dynamisches „Back to the Roots“-Album hinkriegen würden. Deluxe-Formate (3xCD oder 3xVinyl+CD-Box) mit reichlich Bonus-Songs überwiegend 2016er Live-Versionen von alten Klassikern. (Joe Whirlypop)

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