Blackberries: Greenwich Mean Time (+1) - Hilfe
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Blackberries - Greenwich Mean Time (+1)

Cover von Greenwich Mean Time (+1)
Blackberries
Greenwich Mean Time (+1)

Label Unique Records
Erstveröffentlichung 14.10.2016
Format CD
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Rezension

Wow, was für ein fantastischer Einstieg: mehrstimmiger Satzgesang a la Byrds, dann ein psychedelischer Blues-Groove mit ganz herrlichen Gitarren, irgendwo zwischen Jason Molina, Neil Young und Crosby Stills & Nash. Blackberries sind zwar eine Band von heute, klingen aber meistens wie 1969. Mit stoischem Monster-Bass, darüber trippendem E-Piano und Acid-Gitarre, teils auch Mellotron. Mit einem Hauch von Art- und Progrock, auch etwas Garage-Psych angereichert, überwiegend aber laidback groovend und dabei die psychedelischen Momente souverän betonend eben wie einst in den späten 60ern und ganz frühen 70ern. Der grandiose elfminütige Opener „Tears“ mündet gar in einen weggetretenen Psycho-Blues mit deutlichen Anklängen an das große „Stranglehold“ von Ted Nugent und an „Echoes“ von Pink Floyd ein echter Hammer! Im Weiteren gerät das Ganze dann etwas sonniger, tendenziell westcoastmäßiger, grob in Richtung Allah-Las. Die Hammond Orgel verweist auf Frühsiebziger-Prog, auch die eine oder andere etwas komplexere Songstruktur. Aber auch Doors schimmern durch, gelungen finde ich auch diese orientalisch angehauchten sitarähnlichen Gitarrensounds und die gekonnten WahWah-Einsätze. Die CD-Neuauflage des bereits im Mai erschienen Albums enthält auch die ursprünglichen Vinyl-only-Titel. (Joe Whirlypop)

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