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Drugdealer: The End Of Comedy - Hilfe
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Drugdealer - The End Of Comedy

Cover von The End Of Comedy
Drugdealer
The End Of Comedy

Label Domino
Erstveröffentlichung 09.09.2016
Format LP (+MP3)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 23,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das Debüt von Michael Collins aka Drugdealer weiß stilistisch erst mal nicht so recht, in welche Richtung es gehen soll. Es beginnt mit einem gewollt schmierigen 80er-Sax-Intro, klingt dann kurz nach Eagles, um sich dann aber doch einigermaßen festzulegen: der Kalifornier aus dem Umfeld von Run DMT, Salvia Plath und Ariel Pink (hier auch als Gastsänger dabei) ist so eine Art Neuerfindung von Todd Rundgren. Also ein Singer/Songwriter mit Ambition, psychfolkiger Westcoast-Basis, Hang zu leicht progiger, aber gewollt schlaffer Aufrüstung und siehe Projektnamen auch durchaus psychedelisch angehaucht. Das Album besteht aus kontrastreich instrumentierten Songs, verspielt inszeniert, teils auch ein bisschen unfertig, dafür aber recht eigenwillig und selbstbewusst präsentiert. Oft schön schlicht und eingängig, wie einst eben Rundgren, durchaus Beatles- bis Donovan-geschult, das Promoinfo bringt auch Carole King und sogar Burt Bacharach als Referenzen ins Spiel. Zumindest erstere kommt eindeutig hin, das Ganze aber eher posthippiemäßig, immer ein bisschen schräg, betont künstlerisch und ein wenig seltsam. Also auf jeden Fall ziemlich interessant und weit abseits des Üblichen. (Joe Whirlypop)

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