Volbeat: Seal The Deal & Let's Boogie - Hilfe
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Volbeat - Seal The Deal & Let's Boogie

Cover von Seal The Deal & Let's Boogie
Volbeat
Seal The Deal & Let's Boogie

Label Universal
Erstveröffentlichung 02.06.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Bin ja durch meine musikalische Sozialisation durchaus metal-geschult, da das mittlerweile so weit zurückliegt, neige ich im Genre der härteren Gitarren dann aber doch zu einem betulichen Konservatismus. Wobei mir eine Band wie die dänischen Volbeat dann doch auch gefallen will. Die haben nämlich eine klassische Metal-Foundation, klingen aber keineswegs altbacken – und sie haben mit Michael Poulsen einen sehr guten Sänger, der im Gegensatz zu vielen aktuellen Bands weder grumpelig growlt, noch hysterisch herumkreischt. Sondern einfach singt, klassisch, oldschoolig, kristallklar. Die Songs von Volbeat (inzwischen ist Rob Caggiano von Anthrax als Gitarrist fest an Bord) geben sich auch auf diesem sechsten Longplayer traditionsbewusst, mit viel aufgesogenem 80s Metal, aber auch leichten Tendenzen zu gar nicht mal so hartem 70s Rock. Das Ganze clever und gekonnt massentauglich präsentiert – schon die Vorgänger verkauften sich ja tatsächlich platintauglich, mittlerweile auch in den USA. Das Hymnisch-Pathetische im Volbeat-Sound lässt sich nicht leugnen, im Metal-Genre gehört das aber eben dazu. Die extrem knackige Produktion sorgt für eine robuste Härte und soundästhetisch reist man mit „Seal The Deal & Let’s Boogie“ tatsächlich in die mittleren 80er zurück – also in die goldenen Zeiten des Heavy Metal. Bodenständige Metalheads dürfen sich als freuen, hartrockende Innovation gibt es anderswo. Als Gäste mischen Danko Jones und – huch – der Harlem Gospel Choir mit. (Joe Whirlypop)

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