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Violent Femmes: We Can Do Anything - Hilfe
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Violent Femmes - We Can Do Anything

Cover von We Can Do Anything
Violent Femmes
We Can Do Anything

Label Pias
Erstveröffentlichung 04.03.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Kann das gut gehen? Nach 15 Jahren VÖ-Pause (letztes Jahr gab es allerdings schon eine EP)? Hier kommen zehn neue Songs (in nur 30 Minuten) von Gordon Gano und Brian Ritchie plus Drummer Brian Viglione (Dresden Dolls). Erster Eindruck: exakt der Sound von einst (also erste Hälfte der 80er), mit dieser verschärften, schneidenden Stimme und der aggressiven (Punk, nicht Folk) akustischen Gitarre. Und dem Weirdo-Spirit von Ween, irgendwie. Das haben sie also schon mal gut hingekriegt, das Rad der Zeit gekonnt zurückgedreht. Aber braucht man das heute noch? Jedenfalls ist dieses neunte Studioalbum der Violent Femmes weit entfernt von einem reifen Alterswerk – im Gegenteil: man hat sich diese beschwingte (viel Akkordeon, gerne auch Upright Bass), immer leicht überdrehte, auch mal polkaselige Albernheit mancher Songs durchaus bewahrt. Gano und Ritchie sind also die cool-cleveren Kindsköpfe von damals geblieben. Die Qualität der Songs ist durchaus überzeugend, auch wenn ein herausragender Knaller leider fehlt. Aber allein die Gitarre ist einfach grandios, in akustischem Stakkato wir hier die gesamte US-Rootsmusic zerhackt, während Ganos expressiv-sarkastische Vaudeville-Theatralik dem Ganzen intellektuelle Würze verleiht. Zusammen klingt dies dann tatsächlich wieder so spritzig, frech und unangepasst wie damals. (Joe Whirlypop)


2015er und mittlerweile neuntes Album des kultbehafteten Trios um Gordon Gano, aufgenommen nach ugf. 15 Jahren Veröffentlichungspause in verschiedenen Studios entlang ihrer 2014er Gemeischaftstournee mit den Barenaked Ladies, produziert von Jeff Hamilton (Horns Of Dilemma), abgemischt von John Agnello (Sonic Youth, Kurt Vile, Dinosaur jr.) und eingespielt mit Gästen wie dem Barnaked Ladies-Keyboarder Kevin Hearn.

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