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Paul Weller: Saturn Patterns - Hilfe
hilfe

Paul Weller - Saturn Patterns

Cover von Saturn Patterns
Paul Weller
Saturn Patterns

Label Parlophone
Erstveröffentlichung 15.05.2015
Format LP
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 23,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

15er. Hab seinen Werdegang lange nur noch halbherzig verfolgt, manches fand ich daneben, aber nun! Schon der Opener: Heftiger richtig roher R´n´B-infizierter Rock, Brutalo-Gitarren, schwerer Groove, später stark psychedelisch schillernd (ein Hauch Black Keys, Hendrix) – klasse! Ein exzellenter Track klingt wie ideenreicher Songwriter-Piano-Pop der 70s, es gibt 2x rockend-groovenden R´n´B, mal kraftvoll mit souligen wie psychedelischen Spritzern, mal eher elegant-funky, 60s-Garage Rock in aufrüttelnden Groove gehüllt, vielfach gebrochenen 8Space/Elektro/Pop/Folk) Blues, einen Pop-Rock-Psyche-R´n´B-Mix mit Acid-Gitarre (eine Prise Tame Impala), 8 Min. warmen leichtfüßig-fließenden weichen fast spirituellen bis sanft psychedelisch flirrenden Neo Soul. Und viele überraschende instrumentale Momente, Breaks, angenehme Soundeffekte vergangener Tage, effektvolle Chöre. Mit Einfällen vollgepackt, extrem abwechslungsreich, spritzig-lebendig – echt gut! (dvd)Fetter Einstieg, mein lieber Mann! Mächtiger Funk-Groove, fast wie Beastie Boys, superheavy, dazu Schichten psychedelischer Gitarren und ebensolcher Keyboards, des Meisters Stimme aus dem Blecheimer, das nenne ich mal Heavy Psych. Das neue Album macht überhaupt gleich einen ganz hervorragenden Eindruck: das Vinyl (mit DL-Code) im sehr schönen Gatefold-Cover, dazu ein Booklet mit schönen Fotos und allen Texten im LP-Format, plus weitere Fotos auf dem Innersleeve – so gehört sich das. Der Sound ist überwiegend satter Rock, teils durchaus drogenschwanger, üppig inszeniert, mit deftiger Orgel oder auch mal mit „Psychedelicization of Synths“ und Tape Loops. Das meiste Instrumentarium ist hier Chefsache, geholfen hat vor allem Co-Produzent und Co-Songwriter Jan Stan Kybert, der auch schon mit Oasis an “Standing on the Shoulders of Giants" gearbeitet hat. Macht wieder mal großen Spaß, den gereiften Modfather mit seiner dreckigen WahWah-Gitarre zu erleben, zwischendurch auch mal gechillter zu Piano und Flöte. Überwiegend aber im saftigen Soulrock-Gewand mit kernig-klassischem Vibe – ob hart rockend oder eher gut abgehangen im entspannten Midtempo. Zum Ende hin erwächst sogar subtile Doors-Grandezza mit Fender Rhodes und WahWah-Feedback. Souveränes Album-Statement von einem der Größten. (Joe Whirlypop)

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