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Vibravoid: Distortions (rem.& exp.) - Hilfe
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Vibravoid - Distortions (rem.& exp.)

Cover von Distortions (rem.& exp.)
Vibravoid
Distortions (rem.& exp.)

Label Stoned Karma
Erstveröffentlichung 29.11.2013
Format 2-LP
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Remasterte Deluxe-Ausgabe des 2009er Albums “Distortions“. Die Düsseldorfer Psych-Rocker recyceln ja sukzessive ihren Backkatalog, auch wenn der noch gar nicht so alt ist. Vermutlich weil die Nachfrage – berechtigterweise – hoch ist. So kommen wir zu einer üppigen Doppel-CD-Neuausgabe, randvoll mit Musik. Neben dem eigentlichen Original-Album gibt es hier Unmengen Bonus-Tracks vom ultararen „Turned On Acid“-Album (2003), Frühwerke aus den 90ern, aber auch unveröffentlichte Live-Aufnahmen der 2009er-Tour. Über den Status einer Pink Floyd-Coverband sind Vibravoid inzwischen jedenfalls weit hinaus („Astronomy Domine“ hören wir hier aber immerhin), der eine oder andere Psychedelic-Klassiker ist aber auch diesmal im Programm: „Ruckzuck“ von Kraftwerk, „Eye Shaking King“ von Amon Düül II und eine einfach nur grandiose 19-Minuten-Version von Cans erhabenem „Mother Sky“ – das klare Highlight des Albums. Allzu krautig geht es hier trotz dieser Liste aber eigentlich nicht zu, denn der Schwerpunkt liegt eindeutig bei Psychedelic- und Spacerock: der Bogen reicht von orgellastigen 60s-Heroen über klassischen Hawkwind-70s-Sound bis zu Vietnam Veterans und britischen 80s-Apothekern wie Loop. Und zwar in souveräner Qualität, mit mächtigem Sound und einem sicheren Gespür für das, worauf es beim Spacerock eben ankommt. Den Status als Deutschlands bester Psychedelic-Rock-Band wird ihnen mittlerweile wohl niemand mehr streitig machen. (Joe Whirlypop)

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