Attwenger: Clubs - Hilfe
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Attwenger - Clubs

Cover von Clubs
Attwenger
Clubs

Label Trikont
Erstveröffentlichung 22.02.2013
Format CD+DVD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 18,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Ein weiteres Trask-Kunstwerk, sie selbst nennen es „virtuelles Attwenger-Konzert mit Live-Samples aus den Jahren 2001-2012“. Das bedeutet 36 Tracks und Schnipsel, montiert zu einer irrwitzigen Collage durch das einzigartige Attwenger-Universum. Auf der Bühne entfachen die beiden Österreicher Hans-Peter Falkner und Markus Binder allein mit Schlagzeug und Knopfharmonika ein groovendes Inferno zwischen alpinem Mundart-HipHop und stoischem Pogo-Rock. Inhaltlich – soweit ich das überhaupt verstehen kann – zwischen ätzendem Schmäh, antinationaler Politik und dadaesker Albernheit. Aber es rockt. Wie die jungen Beastie Boys, mindestens. Dabei sind die beiden Herren doch schon etwas gesetzteren Alters, und strahlen eine in sich ruhende, heitere Gelassenheit aus, wie man auf der Bonus-DVD mit reichlich Live-Footage und visuellen Absonderlichkeiten erleben kann. Der scheinbar minimalistische Sound wird gerne mit Maultrommel und fetten Maschinen-Beats angereichert, live entwickelt das dann gerne Qualitäten einer schwitzenden HipHop-Pogo-Hölle. Souverän verbrät man Versatzstücken von „Ain’t No Sunshine“ oder Grandmaster Flash auf der Bühne, auf die auch Künstler wie Fred Frith, Shelley Hirsch und Sigi Maron gezerrt werden. Man sollte jetzt aber nicht an bierseligen Polka-Schwachsinn denken, sondern sich einfach mal von der charmant-subversiven Trash-Qualität von Attwenger verführen lassen. Die beiden sind einzigartig. (Joe Whirlypop)

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