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Wire: Red Barked Tree - Hilfe
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Wire - Red Barked Tree

Cover von Red Barked Tree
Wire
Red Barked Tree

Label Pink Flag
Erstveröffentlichung 14.01.2010
Format LP
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Manches erinnert an ihre frühen Tage, aggressiv, zerrend, Art Punk-Anflüge, höheres Tempo. An die 80er gemahnen auch weitere Stücke, ob sägender harter Post Punk oder pochend-pumpend mächtig tiefgelegt mit Anklängen an PIL, so etwas wie Art Wave (melodisch), oder atmosphärisch-dunkler New Wave. Immerhin: Sie brechen auch mal aus alten Mustern aus, spielen melodiösen Indie Pop, sogar leicht träumerischen, wirken dabei ziemlich zeitlos. Auffällig: Die ausgesprochen straighten Rhythmen, manchmal in ihrer stoischen Art fast wie eine modernere Form von Can, oder Rock-Grooves. (dvd)
Die Abstände zwischen neuen Wire-Alben werden wieder kürzer, und das zurecht. Denn ihr Sound klingt so zeitlos und einzigartig wie immer. Auf den gradlinigen Punk-Roots ruhend, sich immer wieder auch Zeit nehmend für melancholische Pop-Songs, die mich diesmal an die späten Hüsker Dü erinnern. Wenn der Beat dann aber wieder mehr marschiert, erinnert der (Sprech-) Gesang von Colin Newman mehrfach an Mike Skinner (The Streets), was vielleicht ja beweist, dass Wire eben kein von der Vergangenheit lebender Anachronismus, sondern eine absolut vitale und nach wie vor erstaunlich kreative Band (in Originalbesetzung!) sind, was man ja nicht von allen noch aktiven Veteranen aus den späten 70ern der Brit-Punk-Szene sagen kann. Wie beim gelungenen Vorgänger „Object 47“ geht es auch hier um unterkühlten Post-Punk mit stoisch-flächigen Zwei- und Ein-Ton-Riffs, oft gar nicht so düster wie zuletzt, sondern mit verspieltem Hang zu klaren Popsongs. Hätte ich den Alten so nicht zugetraut. (Joe Whirlypop)

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