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Mudhoney - Since We've Become Translucent

Cover von Since We've Become Translucent
Mudhoney
Since We've Become Translucent

Label Sub Pop
Erstveröffentlichung 01.09.2002
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 7,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

2002er Album (zurück auf Sub Pop) der Grunge-Kings, eingespielt über einen Zeitraum von 2 Jahren in diversen Studios. Fast in Originalbesetzung, Guy Maddison (ex-Bloodloss, Lubricated Goat) ersetzte Matt Lukin, der keine Lust mehr auf Musik hat. Dabei hätte ich fast jede Wette gehalten, das diese Mischung aus Lemmy und Keith Moon einen Rock`n´Roll Ende finden würde.
Dass sich Mudhoney selten um musikalische Konventionen scherten beweisen sie hier gleich mit dem Opener „Baby, Can You Dig The Light“, einem Midtempo-Droge von 8 ½ Minuten Länge, der klingt als wäre “Vincebus Eruptum” direkt nach “Fun House” aufgenommen worden – wobei der Saxophonist einfach im Studio geblieben ist. Für “The Straight Life” haben sie das “T.V. Eye”-Riff um einige Beats verlangsamt und “Where The Flavour Is” wird von einer prächtigen Bläsersektion (ihre erste!) vorangetrieben. Ein feister Groove speist “Our Time Is Now” (prophetisch?) , “Dyin For It” ist fast Neo-Grunge und bei “Inside Job” kam gar MC5-Altmeister Wayne Kramer ins Studio (und spielte Bassgitarre). „Take A Light“ und „Crooked And Wide“ kommen beide ebenso heavy wie vintage daher, irgendwo zwischen Dust und Blue Cheer. Das abschließende „Sonic Infusion“ ist wie der Opener zirka 8 Minuten lang, beginnt langsam mit sich windender Psychedelik-Gitarre, explodiert aber schon nach einer Minute zu einem feisten Northwest-Punk-Knaller mit einigen Hawkwind-Space-Zugaben.
Gut, dass sie wieder da sind! Gut, dass sie sich nicht verändert haben! (rh)

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