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Oneness Of Juju: African Rhythms 1970-1982 (rem.) - Hilfe
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Oneness Of Juju - African Rhythms 1970-1982 (rem.)

Cover von African Rhythms 1970-1982 (rem.)
Oneness Of Juju
African Rhythms 1970-1982 (rem.)

Label Strut
Erstveröffentlichung 17.07.2020
Format 2-CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Essentieller Strut-Reissue, den es schon mal vor bald 20 Jahren gab jetzt natürlich von Frank Merritt (The Carvery) frisch remastert und komfortabel auf zwei CDs oder drei Vinyle verteilt. Das Booklet kommt mit seltenen Fotos, ausführlichem Interview mit Bandchef Plunky J. Branch und Liner Notes von Chris Menist. Obacht: Vor zwei Jahren veröffentlichte Strut im Rahmen der “Original Masters“-Serie bereits den 1975er Debüt-Klassiker von Oneness Of Juju mit demselben Titel. Dies ist aber jetzt eine umfänglichere Compilation mit insgesamt 24 Tracks, einige davon sind aber nur sehr kurze Interludes. Das Genre ist „Space Jungle Funk“ (Songtitel) unter dem Dach von Afro-Jazz und das fiel mir erst beim Wiederhören auf einer guten Dosis P-Funk. Also psychedelisch groovend, hypnotisch und deep. Schließlich kommt die Truppe auch nicht aus Afrika, sondern aus den USA. Die Instrumentierung kombiniert afrikanische Percussion mit jazzigem Sax, wobei das präsente Fender Rhodes-Piano fast schon nach souligem Jazzrock klingt. Die Produktion ist sauber bis slick, könnte auch von jemandem wie Deodato oder Herbie Hancock stammen. Es geht also weniger um authentischen Afro-Beat a la Fela Kuti, sondern um eine deutlich westlichere Variante. Zwar gibt es auch reine Percussion-Nummern mit reichlich Voodoo-Magic, insgesamt überwiegt aber der milde Fusion-Touch. Höllisch funky ist das allemal, sieht man mal von grandios gechillten Spirtual Jazz-Einlagen wie „Space Jungle Funk“ und der unveröffentlichten Version von „Bootsie's Lament“ (mit schöner Hippie-Flöte) ab. "Wir interessierten uns alle sehr für Afrika und wollten unserer Musik einen afrikanischen Spirit geben" was zweifellos auf überzeugende Weise gelungen ist. (Joe Whirlypop)

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